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Inklusion an Schulen:Selbstverständlich anders

Stefan Schiegl (links) und Stefan Waldner wollen in ihrer Infoshow die Jugendlichen mit Humor und Interaktion ansprechen.

(Foto: Klaus Zettel)

Der Kreisjugendring München-Stadt vermittelt das sperrige Thema Inklusion mit Theaterstücken ganz leicht an Kinder und Jugendliche

Von Melanie Staudinger

Rosenblau und Rußschwarzchen bleiben oft daheim. Sie dürfen nicht raus, weil die anderen im Dorf sie meist auslachen. Denn Rosenblau ist blind, ihr Freund Rußschwarzchen tut sich mit dem Denken schwer. Plötzlich stehen die beiden im Mittelpunkt: Nur noch sie können den Prinzen retten, der von den Räubern und der bösen Hexe entführt wurde. Doch wie sollen sie das bloß schaffen? "Rußschwarzchen, Rosenblau und die Räuber" heißt dieses Theaterstück für Kinder von drei bis elf Jahren, und es ist eines von drei Projekten, die der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) nun für Schulklassen anbietet. Sie alle beschäftigen sich mit Ausgrenzung und Diskriminierung und zeigen auf spielerische Art und Weise, was ein Leben mit Behinderung bedeutet und welche Herausforderungen Menschen mit Behinderung meistern müssen.

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