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Ingolstadt:Trost durch Bilder

Museum bietet Kunstsprechstunde an

Über Kunstwerke reden, ohne ins Museum zu gehen - das bietet das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt während der Corona-Krise an. Immer montags von 10 Uhr bis 12 Uhr gibt es eine telefonische Kunstsprechstunde zu einem Werk, das eine Fachfrau des Museums am jeweils vorherigen Freitag vorstellt. Das nächste Mal ist Kuratorin Alexandra Liebherr mit einem ihrer Lieblingswerke aus der Sammlung dran: das Gemälde "Sunset, 2015" von Shannon Finley, einem 1974 in Kanada geborenen und in Berlin lebenden Künstler.

Veröffentlicht wird ihre Besprechung auf der Homepage (www.mkk-ingolstadt.de) und den Social-Media-Kanälen Instagram (mkkingolstadt) und Facebook (museum.fuer.konkrete.kunst) unter dem Hashtag #callforart. Am folgenden Montag können Kunstinteressierte zwischen 10 und 12 Uhr anrufen und sich mit der jeweiligen Expertin über dieses Werk austauschen. Für die Telefonate sind jeweils 10 bis 15 Minuten geplant.

"Wir glauben, dass es gerade in schwierigen Zeiten eine Hilfe und Anregung ist, sich über Kunst auszutauschen", glaubt Museumsdirektorin Simone Schimpf. "Die Werke, die wir vorstellen, geben Impulse für die eigene Lebenssituation." Ihr Team wolle damit einen Beitrag leisten, Nähe und Austausch auf eine im Moment angemessene Art herzustellen. Anrufen kann man montags zwischen 10 und 12 Uhr unter der Nummer 08 41/305 28 80.

© SZ vom 28.03.2020 / srh

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