Erfolgreich mit „Münchner Gesindel“Warum der Influencer „Onkel Phil“ jetzt Politik machen will

Lesezeit: 5 Min.

Philip Windsperger betreibt den Instagram-Account „Münchner Gesindel“ und kandidiert auf der Liste der CSU für den Münchner Stadtrat.
Philip Windsperger betreibt den Instagram-Account „Münchner Gesindel“ und kandidiert auf der Liste der CSU für den Münchner Stadtrat. Catherina Hess

Philip Windsperger betreibt den Instagram-Account „Münchner Gesindel“, dem mehr als 350 000 Menschen folgen. Als Stimme der Münchner sieht er sich damit jetzt schon, künftig will er auch im Stadtrat mitbestimmen. Doch was genau hat er da vor?

Von Anna Hoben

Jeder Stadtrat im Rathaus vertritt rechnerisch ungefähr 20 000 Münchnerinnen und Münchner. Philip Windsperger, der Mann hinter dem Instagram-Account „Münchner Gesindel“, hat im Internet, Stand Mitte Februar, 359 000 Follower, als deren Vertreter er sich sieht. Nach dieser Logik repräsentiert er also schon jetzt achtzehnmal so viele Menschen wie einer der 80 Stadträtinnen und Stadträte. Doch das reicht ihm nicht. Windsperger will in die Politik. Bei der Kommunalwahl am 8. März kandidiert er auf Platz 33 der CSU-Liste für den Stadtrat, als parteiloser Kandidat.

Zur SZ-Startseite

Bilanz vor der Wahl
:81 Versprechen für München – was hat Grün-Rot wirklich geschafft?

Sechs Jahre lang hat die SZ überprüft, was aus dem Koalitionsvertrag eingelöst wurde – von Wohnen, über Radfahren bis Kitas. Die große Bilanz im interaktiven München-Tracker.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: