Jeder Stadtrat im Rathaus vertritt rechnerisch ungefähr 20 000 Münchnerinnen und Münchner. Philip Windsperger, der Mann hinter dem Instagram-Account „Münchner Gesindel“, hat im Internet, Stand Mitte Februar, 359 000 Follower, als deren Vertreter er sich sieht. Nach dieser Logik repräsentiert er also schon jetzt achtzehnmal so viele Menschen wie einer der 80 Stadträtinnen und Stadträte. Doch das reicht ihm nicht. Windsperger will in die Politik. Bei der Kommunalwahl am 8. März kandidiert er auf Platz 33 der CSU-Liste für den Stadtrat, als parteiloser Kandidat.
Erfolgreich mit „Münchner Gesindel“Warum der Influencer „Onkel Phil“ jetzt Politik machen will
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Philip Windsperger betreibt den Instagram-Account „Münchner Gesindel“, dem mehr als 350 000 Menschen folgen. Als Stimme der Münchner sieht er sich damit jetzt schon, künftig will er auch im Stadtrat mitbestimmen. Doch was genau hat er da vor?
Von Anna Hoben
