Kulturelles Rahmenprogramm der EMEin Gewinner steht bereits fest: Die Schweizer sind Europameister

Das Maskottchen feiert mit. Die Impro-EM hat ihren Sieger bereits: Die Schweizer Mannschaft – Romeo Meyer (kniend), Björn Bongaard und Simone Schwegler – nimmt den Titel mit nach Hause.
Das Maskottchen feiert mit. Die Impro-EM hat ihren Sieger bereits: Die Schweizer Mannschaft – Romeo Meyer (kniend), Björn Bongaard und Simone Schwegler – nimmt den Titel mit nach Hause. (Foto: Sara Kurig)

Die Fans toben, die Spieler feiern euphorisch, und dabei müssen die noch nicht einmal kicken können. Wie sich Deutschland bei der Improtheater-EM geschlagen hat.

Von Susanne Hermanski

Also hierbei haben die Deutschen schon mal keinen Pokal gewonnen. Aber was macht das schon, wenn 4107 Leute im Publikum und 54 Spielende an 13 Locations einen Heidenspaß bei der Sache hatten? Vier Wochen lang tobte die erste offizielle Improvisationstheater-Europameisterschaft (Impro-EM) durch München, als kulturelles Aufwärmprogramm für die Uefa Euro 2024.

Im Finale hat das Schweizer Team (Simone Schwegler, Björn Bongaards, Romeo Meyer) mit 4:2 gegen Rumänien gewonnen. Es trägt nun den ersten Europameistertitel im Improtheater. Der dritte Platz ging an Belgien, das sich in einem knappen Duell mit 3:2 gegen Griechenland durchsetzte. Neben den Deutschen waren zuvor auch Belgien, Bulgarien, England, Estland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Österreich, Polen, Portugal, Republik Irland, Schweden, Spanien und die Türkei ausgeschieden. Darunter also große Fußballnationen, so viel ist klar.

Was Fußball und Improtheater gemeinsam haben, wurde im Verlauf des Wettbewerbs ebenfalls sonnenklar: Wer es schafft, die Bälle elegant und treffsicher zu verwandeln, die einem andere zuspielen, der setzt sich am Ende durch. Mit anderen Worten: Für die deutschen Kicker ist noch nicht Hopfen und Malz verloren, so sie denn ihr Improvisationstalent auch richtig entfalten.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Art Car soll in Afrika wohltätig wirken
:Der tiefere Sinn einer rasenden Leinwand

Die gebürtige Äthiopierin Julie Mehretu ist eine der am teuersten gehandelten Künstlerinnen. Für BMW hat sie in München einen Rennwagen gestaltet, der in Le Mans in wenigen Tagen zu Schrott gefahren werden könnte. Warum Jeff Koons wohl neidisch wäre.

SZ PlusVon Susanne Hermanski

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: