Impfung "Kinder können nicht für sich selbst entscheiden"

Brigitte Dietz ist Kinderärztin in Taufkirchen bei München.

(Foto: Catherina Hess)

Eltern sind für den Impfschutz ihrer Familie verantwortlich. Deshalb rät Kinderärztin Brigitte Dietz dringend zur Vorsorge. Für die Zukunft wünscht sie sich eine "indirekte Impfpflicht".

Von Inga Rahmsdorf

Brigitte Dietz ist seit 25 Jahren niedergelassene Kinder- und Jugendärztin. Sie hat eine Praxis in Taufkirchen (Landkreis München) und ist stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin des Landesverbandes für Kinder- und Jugendärzte in Bayern (BVKJ).

SZ: Was sind die größten Sorgen von Eltern bei der Überlegung, ob sie ihre Kinder impfen lassen?

Brigitte Dietz: Die größte Sorge ist, dass die Impfungen eher schaden als nützen, und dass Nebenwirkungen oder eventuelle Komplikationen auftreten könnten, die das Kind schwer beeinträchtigen. Wahrscheinlich werden solche Sorgen ...