Alle Boxen im Pflegeraum der Wildtierstation des Münchner Tierheims sind voll. In den mit Zeitungen ausgelegten Plastikwannen stehen Häuschen mit Papierschnipseln. Igel haben sich darin eingekuschelt, essen und schlafen sich gesund. Die meist unterernährten, teilweise verletzten Tiere werden dort aufgepäppelt. Doch jetzt gibt es keine Bettchen mehr für sie. „Es sind einfach zu viele Igel, die uns aktuell gebracht werden“, sagt Abteilungsleiter Jacek Nitsch. So viele Tiere seien es noch nie gewesen. Nach Nürnberg, Augsburg und Reutlingen kann auch das Tierschutzheim München im Moment keine weiteren Tiere aufnehmen.
TierschutzWie man Igel richtig rettet
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Fast 1200 Igel hat die Wildtierstation des Münchner Tierheims in diesem Jahr schon aufgepäppelt. Doch nun ist kein Platz mehr. Ein Experte gibt Tipps, wie jeder selbst helfen kann.
Von Nicole Graner
