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München:Rottweiler attackiert Passanten am Hauptbahnhof - fünf Verletzte

Der Hund ging in einem Parkhaus auf mehrere Menschen los. Weil das Tier nicht zu beruhigen war, erschossen Polizisten den Rottweiler.

Ein Rottweiler hat am Samstagabend in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs mehrere Menschen attackiert und verletzt. Passanten hatten die Polizei alarmiert, die gegen 18:30 am Parkhaus in der Bayerstraße eintraf. Dort soll der eineinhalb Jahre alte Hund zuvor bereits auf mehrere Menschen losgegangen sein. Als die zwei Beamten am Ort ankamen, soll der Rottweiler, der nach Polizeiangaben nicht angeleint war, gerade versucht haben, einen Passanten anzugreifen.

Die 26-jährige Halterin des Hundes habe es nicht geschafft, das Tier zu beruhigen. Auch den beiden Polizeibeamten gelang dies nicht. Beim Versuch ging er auch auf sie los. Als sich die Gelegenheit bot und das Schussfeld frei war, erschossen die Polizisten das Tier.

Insgesamt verletzte der Rottweiler fünf Menschen, darunter auch die beiden Polizeibeamten. Die Verletzten wurden nach Polizeiangaben sofort ins Krankenhaus gebracht.

© SZ.de/jps

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