Und nun zu den Wirtschaftsmeldungen: Der Ziegenbock Will hat den Puma Carag abgehängt, dieser wiederum ließ Kaninchen Judy und Fuchs Nick hinter sich. Zumindest an den deutschen Kinokassen: Dort lockte am vorletzten Februar-Wochenende 2026 der US-Animationsfilm „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ die meisten Zuschauer an, dicht auf den Fersen beziehungsweise Hufen war ihm der deutsche Gestaltwandler-Hit „Woodwalkers 2“. Auch der Fauna-Favorit „Zoomania 2“ begeistert drei Monate nach Kinostart weiterhin und belegt einen Platz in den Top Ten der Kinocharts.
Plappernde Tiere gibt es also derzeit zuhauf, die Hasen, Füchse, Zebras, Ziegen oder Rothörnchen im Kinoprogramm sind natürlich gnadenlos vermenschlicht und garantiert Gag-orientiert. Und da es ja noch ein paar Tierarten mehr gibt, steht bereits der nächste vermenschlichte Tierfilm in den Startlöchern. Oder ist es ein tierischer Menschenfilm? Das dürfte noch zu klären sein: Am 5. März läuft der jüngste Film aus dem Hause Pixar in den Kinos an, am Wochenende zuvor ist er bereits in zahlreichen Previews zu sehen.
In „Hoppers“ erfinden Wissenschaftler eine Methode, um das menschliche Bewusstsein in Tierkörper zu übertragen. Diese sind zwar von ihnen konstruiert und damit nicht echt, sehen aber wenigstens so aus: Ein junges Mädchen namens Mabel nutzt die Technologie, um in den Körper eines flauschigen Roboter-Bibers zu schlüpfen, beziehungsweise zu „hoppen“. Das fällt kaum auf, noch nicht einmal echten Bibern. Und so kann Mabel mit anderen Tieren kommunizieren, ist aber weiterhin mit ihrer alten Welt verbunden. Doch sie wird sich entscheiden müssen, auf welcher Seite sie steht: ob sie Mensch oder Tier sein will.
Hoppers, USA 2026, Regie: Daniel Chong, Previews am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, in vielen Kinos in München und im Umland, regulärer Kinostart am 5. März


