Hofspielhaus München:Leben in der eigenen Blase

Hofspielhaus München: Für andere bedeutet Abstand Trennung, für Mira Huber im Monolog „Anaerob“ im Hofspielhaus die Chance auf Nähe. Sie spielt eine junge Frau mit einer Autoimmunkrankheit, die sich verliebt.

Für andere bedeutet Abstand Trennung, für Mira Huber im Monolog „Anaerob“ im Hofspielhaus die Chance auf Nähe. Sie spielt eine junge Frau mit einer Autoimmunkrankheit, die sich verliebt.

(Foto: Chris Hirschhaeuser)

Das Hofspielhaus zeigt den von Corona inspirierten Monolog "Anaerob" und die Zaubershow "Magische Extravaganza".

Von Cora Wucherer

Von den Vorteilen einer Pandemie zu sprechen, mag zynisch klingen, aber es gibt sie. Zum Beispiel den, dass sie neue Kunst hervorbringt - wie im Hofspielhaus. Zu den neuen Stücken des kleinen Theaters gehört "Anaerob", ein von Corona inspirierter Monolog. Gesprochen wird er von Mira Huber unter der Regie von Sascha Fersch. Der Monolog handelt von einer jungen Frau mit Autoimmunschwäche. Um sich selbst zu schützen, lebt sie wortwörtlich in ihrer eigenen Blase - bis die Pandemie kommt. Denn die Abstandsregeln, die andere einschränken, eröffnen ihr eine neue Welt, in der sie sich sogar verliebt.

Weniger Nähe zur Pandemie, dafür mehr Magie birgt die "Magische Extravaganza", eine Zaubershow mit Markus Laymann und Ruby Tuesday. Der Illusionskünstler und die Burlesque-Artistin präsentieren kabarettistisches Entertainment. Dabei geht es ihnen nicht darum, die Zuschauer mit Zaubertricks hinters Licht zu führen, sondern sie vielmehr zu unterhalten und zu verblüffen.

Anaerob, Premiere: Do., 16. Juli, 20 Uhr, Magische Extravaganza, Premiere: Fr., 17. Juli, 20 Uhr, Hofspielhaus, Falkenturmstraße 8, Telefon 324 20 93 33, Infos und Termine unter www.hofspielhaus.de

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