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Hofbräuhaus:Ein Weihnachtsfest für Münchens Obdachlose

Alle Jahre wieder gibt es im Hofbräuhaus eine warme Mahlzeit und ein kleines Geschenk für 700 Menschen ohne Wohnung - doch nur allein deswegen kommen viele nicht.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Alle Jahre wieder: Die Katholische Männerfürsorge lud an Heiligabend 700 obdachlose Münchner ins Hofbräuhaus ein, um Weihnachten zu feiern. 90 ehrenamtliche Helfer bewirteten von 17 Uhr an ihre Gäste an den Tischen des großen Festsaals im zweiten Stock des Hofbräuhauses und hatten auch ein offenes Ohr, wenn jemand das Bedürfnis hatte zu sprechen.

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"Viele kommen wegen des Essens und des Weihnachtsgeschenks", sagt Pressesprecher Ralf Horschmann vom Katholischen Männerfürsorgeverein, "aber manche wollen auch reden und von sich und ihren Problemen sprechen."

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Um 18.30 Uhr kam schließlich auch Kardinal Reinhard Marx ins Hofbräuhaus, um mit einer kurzen Ansprache "seine Wertschätzung für die Obdachlosen auszudrücken und ihnen zu vermitteln, dass sie auch ein Teil der Gesellschaft sind", so Horschmann. Danach las der Kardinal aus dem Weihnachtsevangelium und sprach mit einzelnen Gästen.

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Zu essen gab es gebratene Hähnchenbrust, Tomatengemüse und Millirahmkartoffeln, außerdem Plätzchen und anderes Weihnachtsgebäck.

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Und zum Abschied erhielten die Gäste, die sich zuvor für die Veranstaltung anmelden mussten, ein kleines Päckchen mit Utensilien für den täglichen Bedarf.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Der katholische Männerfürsorgeverein, der mehr als 20 Dienste und Einrichtungen für Wohnungslose betreibt, lädt seit 69 Jahren bedürftige Münchner am Heiligen Abend ein. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Erzdiözese München und Freising, der Landeshauptstadt München und dem Adventskalender der SZ, das Staatliche Hofbräuhaus und die MVG steuerten Sachspenden bei.

© SZ.de/fjk/mmo

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