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Nationalsozialismus:Hitlers Fotograf

Heinrich Hoffmanns Fotos erzählen aus der dunkelsten deutschen Vergangenheit. Nur wenige kamen Adolf Hitler so nah wie er.

(Foto: Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv)

Heinrich Hoffmann begleitete Hitler fast 25 Jahre lang mit seiner Kamera und formte wie kaum ein anderer das öffentliche Bild des Diktators. Über wegretuschierte Abtrünnige, Propaganda-Fotos aus dem Konzentrationslager und neue Ansätze der Forschung.

Von Sabine Buchwald

Er war die Nummer 925, als er am 6. April 1920 in die NSDAP eintrat. Nur zwei Monate und vier Tage später als der Mann, dessen Leibfotograf er später werden sollte. Diesen Mann hat Heinrich Hoffmann jahrelang in Szene gesetzt und so dessen politischen Aufstieg befördert. "Heinrich Hoffmann ist die einzige Person, die von 1920 bis 1944 permanent in Adolf Hitlers Umfeld ist, der dauerhaft zu ihm Zugang hat", sagt der Historiker Sebastian Peters. "Er ist nicht der herausragende Fotograf, aber er kann inszenieren und choreografieren. Er hat das Gespür für den richtigen Augenblick und er hat Einfluss ausgeübt." Seit mehr als drei Jahren forscht Peters über das Wirken des Münchner Fotografen. Dessen intelligent aufgebautes Netzwerk, das ihn in den Dreißigerjahren zum Multimillionär werden ließ, ist Thema seiner Doktorarbeit.

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