Kampenwand

"Wenn i mit meiner Wampn kannt, dann gangad i auf d'Kampenwand." Die Kampenwand steht, das zeigt dieser Spruch, nicht gerade im Ruf, die sportlich größte Herausforderung für Wanderer zu sein. Es ist vor allem die Aussicht, die den allein stehenden Berg im Chiemgau zum beliebten Ausflugsziel macht. An schönen Tagen blickt man vom Wilden Kaiser über die Berchtesgadener Alpen bis hin zu den Hohen Tauern - oft auch dann, wenn im Tal noch der Nebel hängt. Wer die Aussicht ohne große Anstrengung genießen möchte, kann mit der Seilbahn auf knapp 1470 Meter fahren und von der Bergstation auf einem fast ebenen Panoramaweg in 30 Minuten zur Steinlingalm wandern. Für wen es ein paar Höhenmeter mehr sein dürfen, der kann einen Abstecher auf den 1670 Meter hohen Gipfel unternehmen. Hierzu folgt man dem an der Steinlingalm nach rechts abbiegenden Weg. Die Kampenwand kann auch umrundet werden. Einkehrmöglichkeiten mit Terrassen, auf denen sich die Herbstsonne bestens genießen lassen kann, gibt es unterwegs einige.

Bild: dpa 3. November 2018, 08:582018-11-03 08:58:34 © SZ.de/infu