Es ist ein ungewöhnlicher Ort für einen Kreißsaal: das Obergeschoss eines alten Pfarrhauses in der Preysingstraße. Zwar ist das Zimmer authentisch eingerichtet – aufblasbarer Pool, Inkubator, Blutdruckmessgerät –, doch die einem echten Baby nur entfernt ähnlich sehende Puppe im Wärmebett lässt erahnen, dass dieser Raum ausschließlich zu Übungszwecken genutzt wird. Tatsächlich handelt es sich um das Simulationsstudio der Katholischen Hochschule München (KSH), in dem die Studentinnen des Bachelorstudiengangs Hebammenkunde ihr Staatsexamen ablegen.
Geburtshilfe in MünchenHat sich durch das Hebammen-Studium etwas verbessert?
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Geburtshelferinnen müssen ihren Beruf seit fünf Jahren an einer Hochschule erlernen. Eine Studierende, eine Ausbildungsleiterin und ein Gynäkologie-Professor berichten, was sich verändert hat.
Von Katharina Haase
