Geburtshilfe in MünchenHat sich durch das Hebammen-Studium etwas verbessert?

Lesezeit: 4 Min.

Babys liegen auf einer Neugeborenenstation (Symbolfoto).
Babys liegen auf einer Neugeborenenstation (Symbolfoto). Waltraud Grubitzsch

Geburtshelferinnen müssen ihren Beruf seit fünf Jahren an einer Hochschule erlernen. Eine Studierende, eine Ausbildungsleiterin und ein Gynäkologie-Professor berichten, was sich verändert hat.

Von Katharina Haase

Es ist ein ungewöhnlicher Ort für einen Kreißsaal: das Obergeschoss eines alten Pfarrhauses in der Preysingstraße. Zwar ist das Zimmer authentisch eingerichtet – aufblasbarer Pool, Inkubator, Blutdruckmessgerät –, doch die einem echten Baby nur entfernt ähnlich sehende Puppe im Wärmebett lässt erahnen, dass dieser Raum ausschließlich zu Übungszwecken genutzt wird. Tatsächlich handelt es sich um das Simulationsstudio der Katholischen Hochschule München (KSH), in dem die Studentinnen des Bachelorstudiengangs Hebammenkunde ihr Staatsexamen ablegen.

Zur SZ-Startseite

Ausbildung zum Arzt
:„Man wird die ganze Zeit nur angeschrien und schlecht gemacht“

Bevor sie Ärztin oder Arzt werden können, müssen Studierende ein Praktisches Jahr in einer Klinik absolvieren. Doch am sogenannten PJ gibt es scharfe Kritik. Fünf Protokolle über 60-Stunden-Wochen, Sexismus und Studenten, die plötzlich ganze Krankenstationen leiten müssen.

SZ PlusProtokolle von Katharina Haase

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: