MeinungFinanzen der Stadt MünchenEs muss ein Wunder geschehen – sonst droht die Überschuldung

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Kommentar von Heiner Effern

Lesezeit: 2 Min.

Alle Jahre wieder: Die Stadtpolitiker um Oberbürgermeister Dieter Reiter (2. v. l.) waschen im Fischbrunnen vor dem Rathaus leere Geldbeutel und warten auf ein Wunder, hier im Februar 2024.
Alle Jahre wieder: Die Stadtpolitiker um Oberbürgermeister Dieter Reiter (2. v. l.) waschen im Fischbrunnen vor dem Rathaus leere Geldbeutel und warten auf ein Wunder, hier im Februar 2024. Stephan Rumpf

Die Stadt muss bald eine halbe Milliarde Gewinn erwirtschaften, um allein ihre Schulden tilgen zu können. Kann das gelingen? Nur wenn die drei großen Fraktionen zusammenarbeiten – koste es, was es wolle.

Wenn der Haushalt nicht mehr richtig funktioniert, droht Chaos. Im Privaten wie im Politischen. An diesem Punkt ist München nun angekommen. Mit einem Kraftakt hat der Stadtrat einen Haushaltsplan für das Jahr 2026 verabschiedet. Doch eines muss allen Parteien klar sein: Wenn nicht ein Wirtschaftswunder geschieht oder unerwarteter Geldsegen von Bund und Land über München hereinbricht, kann und darf es kein „Weiter so“ in der Stadtpolitik geben.

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Finanznot
:Haushalt beschlossen – sogar das reiche München schrammt an den erlaubten Grenzen entlang

Mit Mühe und Not einigt sich der Stadtrat auf einen genehmigungsfähigen Plan für das Jahr 2026 – nach fast fünfstündiger, teils erbitterter Debatte.

Von Heiner Effern und Anna Hoben

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