Hauptbahnhof München Polizisten überwältigen Mann mit Messer

Der 32-Jährige reagiert nicht, als die Beamten ihm Reizgas ins Gesicht sprühten. Daraufhin bringen die die Einsatzkräfte ihn zu Boden und finden ein Küchenmesser mit 13 Zentimeter langer Klinge in seiner Hosentasche.

Von Thomas Schmidt

Die Bundespolizei hat einen 32-jährigen Mann am Hauptbahnhof überwältigt, weil er ein Messer einstecken hatte und es partout nicht herausrücken wollte. Zunächst setzte am Dienstagmorgen gegen 8.20 Uhr ein Bundeswehrsoldat einen Notruf ab, weil ihm der Mann mit dem Messer gefährlich vorkam.

Einsatzkräfte fanden den 32-Jährigen in der Nähe eines Backshops und sprachen ihn an, berichtet die Polizei. Auf Deutsch und auf Englisch forderten sie ihn mehrmals auf, sich auf den Boden zu legen - erfolglos. Stattdessen habe er "bedrohlich mit den Händen im Bereich der Hosentaschen hantiert", erklärt Polizeisprecher Wolfgang Hauner. Weil es nicht auszuschließen gewesen sei, dass der Mann zum Angriff übergehe, hätten ihm die Beamten zweimal Reizstoff ins Gesicht gesprüht. Doch auch darauf habe der 32-Jährige kaum reagiert, "er stand reglos mit offenen Augen da", so Hauner.

Schließlich brachten ihn die Polizisten zu Boden und zogen ihm das Küchenmesser mit 13 Zentimeter langer Klinge aus der Hosentasche, wobei sich ein Beamter am Finger schnitt. Warum der Mann nicht auf die Anweisungen der Beamten reagierte, ist noch unklar.

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