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Hasenbergl:Der Rasen kommt nicht hoch

Viele Veranstaltungen machen Dülferanger zur "Staubwüste"

Die Stadt sieht keine Möglichkeit, den Dülferanger zu erneuern. Das geht aus einer Antwort des Baureferats auf eine SPD-Anfrage im örtlichen Bezirksausschuss hervor. Die Lokalpolitiker hatten Anfang des Jahres gefordert, die Veranstaltungsfläche in der Nähe der U-Bahn-Haltestelle Dülferstraße zu erneuern. Sie befinde sich in einem desolaten Zustand. "Es ist eine Staub- und Schlammwüste geworden. Einfach unzumutbar", sagte Klaus Mai (SPD), das Gremium schloss sich dem einstimmig an.

Die Gartenbauabteilung verweist nun auf die häufige Nutzung des westlichen Teils der Festwiese hin. Frühlingsfeste, Zirkuszelte und Veranstaltungen verschiedener Kulturvereine hätten den Rasen zu einem Kiesbett verkommen lassen. Es habe auch nicht geholfen, dass in den vergangenen Jahren mehrmals Rasen nachgesät wurde. Die heißen Sommer der vergangenen Jahre hätten ihr Übriges getan. Die Wiese könnte sich laut Referat nur erholen, wenn dort keine Zelte und Stände mehr aufgebaut werden. Der Bezirksausschuss gab sich mit dieser Antwort nicht zufrieden und will sich weiter für eine Erneuerung des Dülferangers einsetzten. Dieser wurde 2007 im Zuge des Programms "Soziale Stadt" für Feste und Veranstaltungen als Schotterrasen hergerichtet.

© SZ vom 03.08.2020 / Jeso

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