Lärmschutz in Harlaching:Bäume statt Mauer

Schon heute sind die beiden Besucherparkplätze des Klinikums Harlaching chronisch überfüllt, sobald auf der östlichen Stellfläche zwischen Seyboth- und Theodolindenstraße der Bau der neuen Grundschule beginnt, wird sich die Situation noch einmal verschärfen. Der westliche Platz an der Seybothstraße soll daher vorübergehend mit einem Parkdeck aufgestockt werden, ehe hier, gegen Ende des Jahrzehnts, als letztes Vorhaben im komplexen Plan, ein geriatrisches Rehazentrum entsteht. Ein Antrag auf einen Vorbescheid läutet zwar die Realisierung zur Erleichterung der Bürgervertreter im Bezirksausschuss (BA) ein, er enthält aber auch eine Lärmschutzwand mit womöglich fragwürdiger Ökobilanz. Für den Lärmschutz müsste ein Großteil des zweireihigen Baumbestands am Südrand der Seybothstraße gefällt werden, was der BA für einen Provisoriumsbau nicht akzeptieren will, zumal das Bauwerk den Schallpegel nur um drei Dezibel dämpfen kann. Abgesehen von Optik und Luftreinhaltung könnten die vorhandenen Bäume die Schallschutzfunktion fast ebenso gut erfüllen wie eine Mauer, hieß es im BA.

© SZ/raj - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: