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Handel:Wie Münchner Buchläden überleben wollen

In Zeiten von Internetbestellungen und E-Books wird es immer schwerer, sich zu behaupten. Mit der Aktionswoche "Bookuck" wollen Münchner Buchhändler dem entgegenwirken. Ein Überblick.

Von Yvonne Poppek, Antje Weber und Barbara Hordych

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The Munich Readery, Augustenstr. 104

Quelle: Florian Peljak

"Ein Buchladen ist mehr als die Summe seiner Bücher." Das ist einer der Sätze, die man derzeit überall in der Stadt auf orangefarbenen Plakaten lesen kann. Sie hängen noch bis zum Samstag in Schaufenstern von mehr als 50 Buchhandlungen; an diesem Tag wird der letzte und wichtigste Tag der diesjährigen Aktionswoche "Bookuck" mit vielen Veranstaltungen gefeiert.

Die Premiere im vergangenen Jahr werteten die Initiatoren als einen Erfolg, den man gerne wiederholt. Und so haben das Kulturreferat und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit den - noch - zahlreichen Händlern in der Stadt wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Die Mission ist klar: den gebeutelten Buchhandel zu stützen. Denn bekanntlich haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Läden quer durch die Republik bereits aufgegeben - die einstigen Kunden bestellen lieber im Internet bei Branchenriesen wie Amazon, sie lesen E-Books oder längst gar kein Buch mehr.

In solchen Zeiten braucht es Ideen, zum Beispiel eine gute Nische. Sechs Spezial-Buchhandlungen stellt die SZ auf dieser Seite vor; sie haben sich auf Krimi- und Frauenliteratur, Kinder- und Kunstbücher, Coaching und Esoterik verlegt. Dass sie dazu jedes lieferbare Buch über Nacht bestellen, ist für sie wie für alle anderen Buchhändler selbstverständlich. Es ist nur nicht allen Kunden bekannt; noch immer müssen manche Buchhändler Pakete annehmen, die ihre Nachbarn im Internet bestellt haben.

Auf all dies wollen sie mit "Bookuck" aufmerksam machen - vor allem aber wollen sie mit ihren Kunden feiern (alle Termine hier). Sie haben Rätsel für Kinder entwickelt, Autoren von Mirjam Pressler bis Tilman Spengler eingeladen, sie erinnern an verstorbene Münchner Schriftsteller wie Gert Hofmann und feiern in Gedichten das Leben und das Lesen. Ein guter Anlass also, um mal wieder in den Laden um die Ecke zu schauen - und danach vielleicht sogar in ein gutes Buch.

(Im Bild: The Munich Readery - mehr hier)

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Hang zum Mord:Die Buchhandlung Glatteis ist auf Krimis spezialisiert

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Quelle: Stephan Rumpf

Wie beunruhigend: "Wo Sie Ihr anderes Ich treffen", liest man auf einem Plakat am Eingang. Betritt man dann die Krimi-Buchhandlung Glatteis, befürchtet man erst einmal das Schlimmste: Ob das eigene, meist gut versteckte Psychopathen-Ich schon wartet? Drinnen ist dann aber nur die freundliche Inhaberin Monika Dobler anzutreffen. Glück gehabt.

Mit Psychopathen-Ichs kennt sich Monika Dobler allerdings ebenfalls bestens aus. Glaubt man ihr, lieben vor allem Frauen das Genre der sogenannten "Schlitzer-Romane", ganz besonders grausame Thriller, deren Inhalt man hier nicht näher beschreiben möchte. "Frauen mögen die Psychopathen gerne", sagt Dobler ungerührt, "Männer dagegen lesen zwar harte Krimis, mögen aber keine psychischen Quälereien." Sie selbst sei in dieser Hinsicht eher männlich geprägt: "Ich brauche einen humanen Mord, eine gute Story." Deshalb, so erzählt sie grinsend, würden die Männer ihren Tipps wohl auch mehr trauen als die Frauen.

Eigentlich ist Monika Dobler ja zum Krimi gekommen wie die Jungfrau zum, nun ja, Killer. Die Idee, in München eine Krimibuchhandlung zu eröffnen, stammte im Jahr 2000 von Gabriele Fauser, der Witwe des Schriftstellers Jörg Fauser. Monika Dobler brachte als gelernte Buchhändlerin - ausgerechnet in einer theologischen Buchhandlung - das geschäftliche Hintergrund-Wissen ein. Gemeinsam führten die beiden Frauen den Laden erfolgreich bis ins Jahr 2008. Dann starb Gabriele Fauser unerwartet, und ihre geschockte Freundin stand vor der Frage, ob sie aufgeben sollte. "Abwickeln war aufwendiger als aufhören", merkte sie schnell - und machte einfach weiter.

Glück gehabt, können in diesem Fall die Krimi-Fans sagen, denn Dobler ist eine längst in allen Unterarten und Unarten des Genres beschlagene Spezialistin. Ihre eigenen Vorlieben verschweigt die meinungsstarke Vielleserin nicht: Regionalkrimis kann sie nicht leiden; in ihrer "Lieblingsecke" findet man die klassischen amerikanischen Hard-Boiled-Krimis zum Beispiel eines James Lee Burke. Und Doblers Spezial-Wissen ist gefragt, auch wenn ihr angesichts vorübergehend schlechterer Zahlen im vergangenen Jahr kurz etwas mulmig war. Egal: "Ich bin immer positiv!" Mit Quälereien hat diese Frau eben nichts im Sinn.

Buchhandlung Glatteis, Corneliusstraße 31

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Langer Kampf:Der erste deutsche Frauenbuchladen: Lillemor's in der Maxvorstadt

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Quelle: Stephan Rumpf

Vieles, was in den Regalen der Frauenbuchhandlung Lillemor's steht, erwartet man dort genau so: einen Kunstband über feministische Avantgarde zum Beispiel, Hilde Domins Gedichte oder die Analyse "Warum Liebe weh tut" der Soziologin Eva Illouz. Ein bisschen irritiert es eher, auf einem Regalbrett etwas wahllos lauter Bücher männlicher Autoren zu finden: Ist dies das Eck für "Männerliteratur"? Nein, das sind Bücher, die bestellt und nicht abgeholt wurden, klärt Buchhändlerin Ursula Neubauer auf. Sie hätten die dorthin gestellt, um sie noch irgendwie loszuwerden. Aber nur in dieses eine Fach: "Mehr Platz kriegen sie nicht!"

Neubauer lacht, als sie das sagt. So radikal wie in den Anfängen geht es hier ja längst nicht mehr zu. 1975, als der Laden als erste Frauenbuchhandlung Deutschlands damals noch in der Arcisstraße gegründet wurde, standen die Zeichen stärker auf Kampf: Es war die Hoch-Zeit der feministischen Bewegung; der Laden entwickelte sich im Umfeld des Verlags "Frauenoffensive", der mit Verena Stefans Bestseller "Häutungen" einen Nerv traf. Im Laden selbst hatten Männer damals keinen Zutritt, damit die Frauen sich in einem geschützten Raum austauschen konnten. Ein Treffpunkt sei das gewesen, "eine Sozialstation", sagt Neubauer, die zusammen mit Andrea Gollbach 1979 zum damaligen Kollektiv stieß und mit ihr das Geschäft bis heute weiterführt.

Natürlich ist es ruhiger geworden. "Bei vielen Älteren ist das Thema doch irgendwie durch", sagt Neubauer, "die haben lange gekämpft und sind berechtigterweise etwas müde geworden." Dafür kommen jüngere Frauen, die sich für Feminismus interessieren - und für Literatur von Frauen überhaupt. Das "indiskutable, dumme" Label Frauenliteratur kann man dabei getrost vergessen: Um "gute Literatur von Frauen" geht es den Buchhändlerinnen, die auf ein breiteres Sortiment setzen als früher. Ein Kampf ist es heute eher in anderer Hinsicht: "Es ist ein hartes Brot", sagt Neubauer, "wenn man keine Liebe zu Büchern und Menschen hat, ist es kein guter Beruf." Sie jedoch liebt die Lebendigkeit, den Diskurs. Wärmstens empfiehlt sie zum Beispiel derzeit den Roman "Das achte Leben" von Nino Haratischwili. Da macht die Lektüre auch sicherlich mehr Spaß als beim Ratgeber "Ein Mann ist keine Altersvorsorge".

Lillemor's Frauenbuchladen, Barer Str. 70

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Eine Art Oase:Bunt und duftend: Die Esoterik-Buchhandlung Akasha

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Quelle: Robert Haas

Dagegen kann sich kaum jemand wehren. Wer die Tür zur Akasha Buchhandlung in der Buttermelcherstraße öffnet, wird von Farbe und Geruch gefangen genommen. Der Duft von Räucherkerzen dominiert den Laden, kleine Flacons mit schillernder Flüssigkeit, Kerzen, Aura-Essenzen, ätherische Öle, Meditationskissen und natürlich überall Bücher mit bunten Covern füllen die schlichten Holzregale. Dies scheint die Lautstärke auf natürliche Weise herunterzudimmen, wer hier redet, fällt ins Flüstern. Die esoterische Buchhandlung ist ein kleiner Ort der Ruhe. "Viele Kunden empfinden es als eine Art Oase. Durchatmen, entspannen", sagt die Geschäftsinhaberin Wieslawa Braune.

Um diese Oase zu bauen, war der Start allerdings nicht besonders entspannt. 1984, erzählt Braune, habe sie die Buchhandlung übernommen. Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Sie selbst hatte keine Buchhandelslehre gemacht, war Heilpraktikerin und zur Zeit der Übernahme schwanger. "Einfach da reinzuwachsen", sei schon eine Herausforderung gewesen. Einen Laden zu führen, dessen Größe sie selbst auf 70 Quadratmeter schätzt. "Man muss kreativ sein", sagt sie. Das gilt für die Auslage im kleinen Schaufenster ebenso wie für die Anordnung der Bücher oder die Bestuhlung bei Vorträgen. Zwei bis drei Mal in der Woche räumt sie dafür im hinteren Bereich der Buchhandlung die Auslage auf die Seite, damit sich Interessierte über Themen wie Psycho-Kinesiologie, Krafttiere Tierkommunikation, Ayurveda oder Selbstheilung informieren können.

Wer das nicht bei den Vorträgen tun will, hat in der Buchhandlung ausreichend Alternativen - von Weisheitslehren bis zur Ernährung. Es sind teils Themen, die Menschen in schwierigeren Lebensphasen interessieren. Die Konsequenz: "Es ist sehr beratungsintensiv", sagt Braune. Eine solche Phase ist nicht altersgebunden, aber Braune sagt: "Manchmal habe ich den Eindruck, die Jüngeren lesen nicht so viel." Beunruhigt scheint sie davon jedoch nicht. Alles ruhig in der Oase.

Akasha Buchhandlung, Buttermelcherstraße 3

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Bilder lesen lernen:Bei Wortwahl gibt es Bücher für die Jüngsten

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Quelle: SZ

Ausgewählte Literatur trägt der zentral zwischen Viktualienmarkt und Gärtnerplatz gelegene Buchladen schon programmatisch im Namen. 2003 gründeten Nicoletta Miller und ihr Mann Thomas Heislbetz die Buchhandlung "Wortwahl", in der sie ein Team von Mitarbeitern beschäftigen, das sich derzeit aus Designern, Soziologen, Physikern, Pädagogen, Dramaturgen und Kunstwissenschaftlern zusammensetzt. Sie alle präsentieren in dem Laden ihre ganz persönlichen Favoriten aus den Bereichen Fotografie, Mode und Design sowie ausschließlich selbst "erlesene" Literatur.

Und dann ist da noch das Herzstück, eine der umfassendsten Bilderbuch- und Kinderbuchabteilungen, die in München zu finden sind. Die rund 1000 Titel, die Nicoletta Miller persönlich ausgesucht hat, widmen sich insbesondere der "ästhetischen Erziehung" der Jüngsten. "Denn die kommt hierzulande viel zu kurz", sagt sie. Sie hat Kunstgeschichte, Entwicklungspsychologie und Philosophie studiert. Ihr Spezialgebiet ist die Illustration, von daher weiß sie aus eigener Anschauung: "Ein gutes Bilderbuch zu produzieren ist schwerer als ein gutes Buch für Erwachsene". Kein Kind könne Medienkompetenz entwickeln, wenn es nicht zuvor "Bilder lesen lerne" und ein Gefühl dafür entwickle, "was dem Kopf gut tut", sagt Miller, ganz Entwicklungspsychologin. Fähigkeiten, die keine App vermitteln könne, das merke man schon jetzt bei der "Generation Wisch".

Zu allen Themen, die Kinder bewegen können, wie Angst, Mobbing, Freundschaft, Familie und Trennung, hält sie die ihrer Meinung nach besten Bücher parat. Wichtig sei dabei, dass ein Buch nicht nur vorgelesen, sondern auch besprochen werde. Geschätzt wird ihre Expertise längst von Kindergärten und Schulen, für die sie häufig Themen-Bücherkisten zusammenstellt. Nicht zu vergessen die Schätze im "Hinterhaus": Dort lagert Nicoletta Miller Raritäten und vergriffene Bücher. Die verkauft sie aber nicht, sondern stellt sie nur noch zur Verfügung. Pädagogen oder Studenten etwa, die Material für ihre Arbeit brauchen.

Wortwahl Buchkultur, Reichenbachstraße 15

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Die Fragen des Lebens:Das Kitchen2Soul soll eine "Wohnküche für die Seele" sein

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Quelle: Robert Haas

Welcher Raum ist der geselligste in einer Wohnung? Und wo schlägt das Herz jeder gelungenen Party? Genau, in der Küche. Das sagten sich auch die Inhaberinnen von "Kitchen2Soul", die Freundinnen Katrin Große und Tatjana Reichhart. Vor einem Jahr kombinierten die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Reichhart) und die Hotel- und Personalmanagerin (Große) ihre Interessen und Leidenschaften und eröffneten in Neuhausen eine "Wohnküche für die Seele". In der vernetzen sie kulinarischen Genuss in Form eines Cafés mit Veranstaltungen rund um die Fragen, "die das Leben an uns stellt", wie es Große formuliert. Insbesondere Themen wie Stressmanagement, Achtsamkeit und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz liegen den Inhaberinnen am Herzen. Dazu passend gibt es ein Angebot an Fachbüchern, "die sich an all diejenigen richten, die sich mit dem Leben auseinandersetzen wollen", erklärt Große. Auch einschlägige Belletristik ist vertreten. Beispielsweise die Romane von Irvin D. Yalom, der neben seiner Tätigkeit als Psychologe auch Bücher schreibt. Oder der autobiografische Debütroman "Schloss aus Glas" der amerikanischen Journalistin Jeannette Walls. "In dem geht es um ein junges Mädchen und ihre Überlebensgeschichte, wir schätzen das Buch als literarischen Beitrag zum Thema Resilienz", sagt Große. Da beide Frauen zwar Expertinnen für Fachliteratur zur Weiterbildung und Selbstentwicklung sind, aber keine gelernten Buchhändlerinnen, holten sie sich Reichharts Lebensgefährten Markus Schäfer mit ins Boot: Er ist Buchhändler, "besitzt also die Expertise, die uns etwa bei der Mechanik der Buchbestellungen fehlt", sagt Große.

Das Gesamtkonzept geht in mehrfacher Hinsicht auf: Ins Café kommen vorwiegend die Nachbarn aus dem Stadtviertel, zu den ein- bis zweimal in der Woche stattfindenden Vorträgen und Seminaren aber Interessenten aus dem gesamten Stadtgebiet. Immer häufiger würden sie auch von Referenten und Coaches angesprochen, die in ihren Räumlichkeiten Veranstaltungen anbieten wollen. "Durch einen Artikel in der Illustrierten Emotion wurde unser Projekt zudem deutschlandweit bekannt. Seitdem kommen bei uns Besucher aus Nürnberg oder Hamburg vorbei, wenn sie in München zu Gast sind", sagt Große.

Kitchen2Soul, Schlörstraße 4

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Die schönen Dinge:Die Kunstbuchhandlung L. Werner will Inspiration bieten

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Quelle: Robert Haas

Marianne Breitsameter ist nicht unbedingt ein James Bond-Fan. Trotzdem gehört "Das James Bond Archiv" zu ihren Lieblingsbüchern in ihrem Laden. Der dicke, rote Band, der die Drehorte, Szenenaufnahmen, Bühnenbilder der Bond-Filme zeigt, liegt in einer Reihe mit anderen großformatigen Werken, die von Design, Mode, Kunst erzählen. Aufwendig inszenierte Bücher, deren große, schöne Deckel man sofort berühren möchte. Das geht einem auch beim "James Bond Archiv" so, ebenso wie beim Fotoband "Notes for an Epilogue" von Tomas Dezso, den die Buchhändlerin weiter hinten im Laden aus dem Regal zieht. Darin sind großartige poetische Aufnahmen. Und wenn Breitsameter sie zum wiederholten Male anschaut, dann stößt sie immer noch begeistert aus: "Das ist irre, oder?"

Es ist keine Frage: Die Kunstbuchhandlung L. Werner in der Residenzstraße ist ein Laden für jene, die schöne Bücher lieben. Oder besser: Bücher, die sich mit schönen Dingen befassen, mit Kunst, Fotografie, Film, Design, Mode, Garten, Kochen. Zugegebenermaßen fordern diese Werke eine gewisse Aufmerksamkeit, sie sind da, um zur Hand genommen und durchgeblättert zu werden. Und sie brauchen Raum, das kleine schmale Taschenbuch ist hier kaum zu finden.

1878 wurde die Buchhandlung in der Residenzstraße von Louis Werner eröffnet, sie zog mehrmals um, 1992 kam ein zweiter Laden in der Türkenstraße hinzu, der sich auf Architektur spezialisierte. Wer durch die Residenzpassage schlendert, kommt an der Auslage der jetzigen Kunstbuchhandlung vorbei. Innen sind die Bücher in schlichten Holzregalen thematisch sortiert. Der Laden verströmt den Charme einer Bibliothek, die Bücher sind hier die Protagonisten, andere Waren werden nicht verkauft.

Stammkunden zieht es hierher, sagt Breitsameter, und Fachpublikum. Aber auch viele, die nach Inspiration suchen - privat oder beruflich, etwa aus den Theatern. Inspiration gibt es in der Buchhandlung natürlich reichlich. Ein Trumpf gegen den Internetverkauf, der sich auch bei L. Werner bemerkbar mache, sagt die Buchhändlerin. Der andere ist die Beratung, die Breitsameter nach wie vor spannend findet. "Mit jeder Frage lernt man etwas dazu", sagt sie. Und das ist vermutlich auch ein bisschen irre.

Kunstbuchhandlung L. Werner, Residenzstraße 18

© SZ vom 08.06.2016/vewo
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