Halbjahrsbericht des Gutachterausschusses:Immobilien-Preise weiter auf hohem Niveau

Die Immobilienpreise in München steigen weiter - oder bleiben zumindest stabil. Das zeigt der Halbjahresbericht des Gutachterausschusses der Stadt. Das Gremium wertet regelmäßig sämtliche Kaufverträge aus. Demnach kostete eine Neubauwohnung in durchschnittlicher Lage im ersten Halbjahr 2021 im Durchschnitt 9450 Euro pro Quadratmeter, in guter Lage waren es 10 600 Euro. Für eine Neubau-Doppelhaushälfte mussten Käufer 1,5 Millionen Euro bezahlen, für eine gebrauchte Doppelhaushälfte waren es 1,21 Millionen Euro. "Im Bereich des Wohnens setzt sich der Preistrend der letzten Jahre leider fort", sagt Kommunalreferentin Kristina Frank. "Die Preise steigen weiter." Ein Grund dafür sei die zunehmende Nachfrage, heißt es in dem Bericht. Auch insgesamt ist die Anzahl der Kaufverträge auf dem Immobilienmarkt deutlich nach oben gegangen; sie liegt 22 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und zehn Prozent über dem Vergleichszeitraum 2019. Wegen der Besonderheiten der Corona-Krise haben die Gutachter die Zahlen auch dem ersten Halbjahr 2019 gegenübergestellt. "Wenn man nur die Zahlen des Münchner Immobilienmarktes als Inzidenz betrachten würde, könnte man glauben, die Corona-Pandemie wäre vorbei", so Frank. Auch der Geldumsatz auf dem Immobilienmarkt ist gestiegen, um 48 Prozent. Diese hohe Steigerung ist laut dem Bericht vor allem auf zwei hochpreisige Verkäufe im Segment der Büro- und Geschäftshäuser zurückzuführen. Sie machten mit einer Summe von mehr als 1,25 Milliarden Euro etwa 16 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

© SZ vom 07.09.2021 / hob
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