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Haidhausen:SPD fordert mehr Geld fürs Haus der Eigenarbeit

Die Stadt soll das Haus der Eigenarbeit (Hei) "weiterhin bedarfsgerecht" unterstützen, fordert die Rathaus-Fraktion der SPD in einem Antrag. So solle die finanzielle Förderung an die tatsächlichen Kosten für Miete und Personal angepasst werden. Außerdem, so wünschen es sich die Sozialdemokraten, sei zu prüfen, ob künftig eine "langfristige und nachhaltige Förderung durch nur ein Referat möglich ist". 2018 unterstützte sowohl das Kulturreferat mit 22 000 Euro als auch das Referat für Arbeit und Wirtschaft mit 68 400 Euro die Do-it-Yourself-Werkstatt an der Wörthstraße. Trotzdem erwartet Hei-Leiterin Veronika Stegmann in den kommenden Jahren ein Finanzloch mit "existenziellen" Auswirkungen.

Trotz seit Jahren wachsender Nutzerzahlen kann sich das Hei nicht selbständig finanzieren. Künftig noch weniger, da die Miete für die Räume, in denen Bastler Handwerkskurse besuchen und Werkstattplätze zu einem günstigen Preis mieten können, steigen wird. Zudem ist angekündigt, dass das Referat für Arbeit und Wirtschaft den Berechnungsschlüssel zur Förderung ändern will, weshalb das Hei mit jährlich etwa 20 000 Euro weniger von der Stadt rechnet. Vor der Rathaus-Initiative setzte sich bereits der örtliche Bezirksausschuss einstimmig für den Erhalt des Hauses der Eigenarbeit ein.