Am Schluss steht kein jubelnder Kehraus. Stattdessen haucht das Hagen Quartett die letzten kostbaren Noten des Largo aus Joseph Haydns Opus 54 Nummer 3 und schlägt damit den Bogen zum ersten Stück des Abends im Herkulessaal, leise, sensibel, ernst. Denn das Salzburger Quartett, das in seiner jetzigen Besetzung seit Ende der Achtzigerjahre auf der ganzen Welt spielt, ist vor allem das: ein Ensemble, das mit hohem Respekt den Kanon befragt.
Das Hagen Quartett im HerkulessaalSeelenvolles Spiel
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Seit 40 Jahren musiziert das Hagen Quartett miteinander – aber nichts wirkt langweilig routiniert.
Andrej GrilcDas Hagen Quartett zeigt sich bei seinem Konzert im Herkulessaal als organisches Ensemble in Vollendung.
Kritik von Paul Schäufele
