LöscheinsatzGroßbrand in Industriegebiet bei München: 155 Feuerwehrleute im Einsatz

Um einen Brand auf einem Industriegelände in Unterschleißheim zu löschen, waren am Samstagabend mehr als 150 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Um einen Brand auf einem Industriegelände in Unterschleißheim zu löschen, waren am Samstagabend mehr als 150 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Ehsan Monajati/dpa

In Unterschleißheim bricht ein Feuer auf einem Industriegelände aus. Wegen großer Rauchentwicklung rückt die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an.

SZ bei Google bevorzugen

Ein Feuer auf einem Industriegelände in Unterschleißheim nördlich von München hat am Samstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Laut Einsatzzentrale stand ein Müllbunker in Flammen. Wegen großer Rauchentwicklung habe der Kommandant vor Ort rasch auf das Alarmstichwort B5 erhöht. Inzwischen sei der Brand gelöscht, hieß es am Sonntagmorgen. Personen wurden nicht verletzt, teilte die Kreisbrandinspektion München weiterhin mit. Zur Brandursache könne noch keine Aussage getroffen werden, das Kommissariat 13 habe die Ermittlungen übernommen. Der Schaden werde auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Im Einsatz waren 155 Feuerwehrleute, Kräfte der Polizei, des Rettungsdienstes und weitere Sondereinheiten wie der ABC-Zug des Landkreises München. Der Brand wurde unter schwerem Atemschutz mit mehreren C-Rohren bekämpft. Mit Baggern öffnete die Feuerwehr das Dach der Lagerhalle, um einen Rauchabzug zu ermöglichen und die Löschmaßnahmen von oben unterstützen zu können. Zum Einsatz kam außerdem ein Löschroboter aus Heimstetten.

Landratsamt gibt Warnmeldung heraus

Das Landratsamt München sprach wegen möglichen Rauchniederschlags sowie Geruchsbelästigung eine Warnmeldung unter anderem über die App Katwarn aus. Dort war von einem „Großbrand“ die Rede. Weiter hieß es, gesundheitliche Beeinträchtigungen könnten nicht ausgeschlossen werden.

Noch am späten Samstagabend gab die Kreisbrandinspektion Entwarnung: „Durch den ABC-Zug wurden Schadstoffmessungen im Umkreis durchgeführt, die negativ waren. Gegen 22 Uhr konnten somit die Warnungen wieder aufgehoben werden.“

© SZ/dpa/che - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Bevölkerungsschutz
:„Selbstvorsorge gehört nicht nur in den Keller“

Sandro Fallica vom Fachbereich Bevölkerungsschutz bei der Freiwilligen Feuerwehr Neubiberg erklärt im Interview, welche Vorräte man für den Krisenfall zu Hause haben sollte und welche Rolle die Psyche in Notsituationen spielt.

SZ PlusInterview von Daniela Bode

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: