Tipps von SpitzenköchenMit diesen Rezepten beeindrucken Sie Ihre Grill-Gäste

Inspiration für den nächsten Grillabend gesucht? Fünf Münchner Spitzenköche verraten, was bei ihnen auf den Rost kommt.

Koreanische BBQ-Sauce von Mun Kim

Mun Kim, 51, führt seit fast zwei Jahren sein eigenes Restaurant Mun in Haidhausen, mit dem er den diesjährigen Gourmet Award von SZ und Kustermann gewann. In Südkorea geboren, wanderte er noch als Kind mit seinen Eltern nach Amerika aus. Dort arbeitete er lange als Investmentbanker an der Wall Street. Mit der Finanzkrise verließ er seinen Job und wurde Koch. Er lernte in Florida bei einem Sushimeister und arbeitete dann in Los Angeles und Buenos Aires sowie im Süden Argentiniens, bevor er nach München kam. Seine Barbecue-Sauce enthält im Original mehr als 20 Zutaten, für die SZ-Leser hat er das Rezept ein wenig vereinfacht.

Koreanische Barbecue-Sauce

Zutaten:

100 ml Wasser, 120 ml Sojasauce (geht auch glutenfrei), 70 g Zucker (auch brauner Zucker oder Honig), 30 ml Sake (japanischer Reiswein), 30 ml Sesamöl, 50 ml Apfelsaft, 1 Teelöffel Salz, 1 Viertel Kiwi (macht das Fleisch mürbe), 1/2 Teelöffel Pfeffer, 30 g Knoblauch fein gehackt, 120 g Birne (für den Geschmack, macht das Fleisch ebenfalls mürbe)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Standmixer geben und sorgfältig mixen. Dann alles durch ein feines Sieb streichen. Die Flüssigkeit ergibt die Barbecue-Sauce. Sie hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Ich lasse sie fünf Tage lang im Kühlschrank fermentieren, bevor ich sie benutze.

Für das Barbecue ist am besten ein Rib-Eye-Steak von maximal 2,5 Zentimetern Dicke geeignet, ersatzweise gehen aber auch Short Ribs. Man legt das Fleisch in der Sauce mindestens zwei Stunden oder länger ein, es sollte aber nicht länger als vier Stunden in der Marinade bleiben. Je dicker das Stück Fleisch ist, desto länger sollte man es einlegen. Danach muss man es nur noch auf den Grill oder in eine sehr heiße Pfanne geben.

Bild: Florian Peljak 21. Mai 2018, 12:292018-05-21 12:29:32 © sz.de/imei