Ein Buch über den Erfinder der Mendelschen Regeln Gregor Mendel – mehr als ein Erbsenzähler

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Die von Gregor Johann Mendel (1822-1884) formulierten "Mendelschen Regeln" der Vererbungslehre waren bahnbrechend - allerdings erst nach dem Tod des Forschers und Klosterabtes.
Die von Gregor Johann Mendel (1822-1884) formulierten "Mendelschen Regeln" der Vererbungslehre waren bahnbrechend - allerdings erst nach dem Tod des Forschers und Klosterabtes. dpa

In der Novelle „Gregor Mendel begegnet dem Schicksal“ geht Franz-Maria Sonner den Spuren des berühmten Genetikers nach – der, zu Lebzeiten verkannt, mit Niederlagen und Selbstzweifeln zu kämpfen hatte.

Von Antje Weber, München

„Zu viel erhofft, zu viel gewollt, zu weit hinaufgestrebt“: Gregor Mendel sitzt allein in einem Wagen erster Klasse im Zug und ist kreuzunglücklich. Aus ihm sei nichts geworden, glaubt der Abt des Augustinerklosters Brünn, der jahrelang an den Erbsen im dortigen Garten zur Vererbungslehre geforscht hat. „In eine Position berufen, der er nicht gewachsen war“, klagt er sich selbst an. „Dem Drang nach Wissen bedingungslos gefolgt, aber im Dunklen umhergestolpert.“

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