Schmuckwoche in MünchenKönnen sich Goldschmiede das Edelmetall noch leisten?

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Der Armreif „Gold Card Visa“ von Harriete Berman ist aus Blechdosen zusammen genietet und geschraubt. Das agressive Stück bezieht sich auf Trumps Ende 2025 offiziell eingeführtes Gold Card Visum.
Der Armreif „Gold Card Visa“ von Harriete Berman ist aus Blechdosen zusammen genietet und geschraubt. Das agressive Stück bezieht sich auf Trumps Ende 2025 offiziell eingeführtes Gold Card Visum. Harriete Berman

Während der Goldpreis Rekorde bricht, zeigen Schmuckkünstler in München, dass wahrer Wert anders glänzt – mit Ironie, Kritik und Plastikmüll statt Edelmetall.

Von Ira Mazzoni

Ein Ende des Goldrauschs ist nicht absehbar. Derzeit notiert der Handel den Wert einer Feinunze Gold, das sind gerade einmal 31 Gramm, mit rund 4500 Euro. Seit Beginn des Jahres stieg der Wert um 20 Prozent. Dabei war bereits 2025 ein Rekordjahr mit rund 50-prozentigem Zugewinn. Welch ein Segen für die Goldreserven des Landes, die sicher in Tresoren ruhend, die Fiktion nähren, alle Schulden könnten beglichen und alle notwendigen Zukunftsprojekte umgesetzt werden.

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