Girokonto:Über Gebühr

Lesezeit: 2 min

Filiale der Stadtsparkasse München, 2015

Wer bei der Stadtsparkasse etwas am Schalter erledigen will, muss für viele Dienstleistungen künftig bezahlen.

(Foto: Stephan Rumpf)

Seniorenbeirat begrüßt Dieter Reiters Sparkassen-Intervention

Von Melanie Staudinger

Online-Banking? "Nein, das machen die 70- oder 80-Jährigen von heute doch nicht", sagt Ingeborg Staudenmeyer, Vorsitzende des Münchner Seniorenbeirats. Diese Rentner-Generation sei auf Bank-Filialen angewiesen, in denen sie sich Geld holen, Überweisungen abgeben und Kontoauszüge drucken lassen können. "Deshalb bringt es gar nichts, wenn das Online-Girokonto bei der Sparkasse kostenlos ist", erklärt Staudenmeyer. Seit ziemlich genau einen Monat ist bekannt, dass die Stadtsparkasse München ihre Kontoführungsgebühren umstellen will. Davon ist der Seniorenbeirat alles andere begeistert. Gerade für ältere Münchner, so befürchtet das Gremium, wird alles teurer. Gerade für die Menschen, die ohnehin schon jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen, um sich das Leben in der bayerischen Landeshauptstadt überhaupt leisten zu können.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Expats Gesellschaft
Leben im Ausland
Für die Liebe ein Leben zurücklassen
Deniz Yücel im SZ-Interview
"Der PEN wird dominiert von einem Haufen Spießern und Knallchargen"
Reden wir über Geld
"Wem zum Teufel soll ich jemals dieses Zeug verkaufen?"
Feminismus
Gute Feministin, schlechte Feministin
Mandy Mangler
Gesundheit
»Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB