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Giesing:Irritierende Unbefangenheit

Die Arbeiten des Illustrators Julian Opitz leben auch von den Reaktionen, die sie beim Betrachter auslösen

Menschliche Mimik und Körperhaltungen, tierisches Gebaren, Gegenstände und Begriffe sowie eine Flut an Assoziationen und ungewohnten Zusammenhängen - das ist es, was der Münchner Illustrator Julian Opitz in seinen Zeichnungen, Drucken, Kisten, Beuteln und Postkarten bildnerisch miteinander vereint. Oft sind es gesellschaftliche und politische Stereotypen des Alltags, die Opitz auf karikaturistische Weise destilliert, kombiniert und in einen neuen visuellen Kontext bringt. Nun sind die Bilder und Objekte unter dem Titel "Giesinger Gracherl" im "Galerieladen siebenmachen" am Ostfriedhof, St. Bonifatiusstraße 20, zu einer Ausstellung zusammengefasst. Opitz' Arbeiten leben von der Unbefangenheit ihres Schöpfers und von den Irritationen, die sie beim Betrachter auslösen - was schließlich in der Erkenntnis mündet, dass irgendwie alles mit allem zu tun hat: Kritik, Humor und Skurriles. Bis zum 30. August ist diese bunte Schau noch von Dienstag bis Freitag jeweils in der Zeit von 13 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 19 Uhr zu besichtigen.