Gidon Kremer Trio in der Allerheiligen Hofkirche:Verwobener Gesamtklang

Gidon Kremer Trio in der Allerheiligen Hofkirche: Gidon Kremer an der Violine, Giedrė Dirvanauskaitė am Violoncello und (verdeckt) Georgijs Osokins am Klavier beweisen in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche eindeutig "Ausdruck und Wahrhaftigkeit", wie es der Titel des Trio-Konzerts versprach.

Gidon Kremer an der Violine, Giedrė Dirvanauskaitė am Violoncello und (verdeckt) Georgijs Osokins am Klavier beweisen in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche eindeutig "Ausdruck und Wahrhaftigkeit", wie es der Titel des Trio-Konzerts versprach.

(Foto: MUSICAÈ)

Der Ausnahmegeiger Gidon Kremer spielt in Trio-Besetzung Werke von Mieczysław Weinberg, Giya Kancheli und Franz Schubert - und beweist die Relevanz klassischer Musik.

Von Rita Argauer, München

Dass Gidon Kremer eine etwas andere Auffassung von der Interpretation klassischer Musik hat, ist bekannt. In der Allerheiligen Hofkirche zeigt der Geiger aber nun in Trio-Besetzung auch, welche Relevanz diese Musik bekommen kann, wenn ihr der museal-virtuose und kitschig-glänzende Charakter genommen wird. Und mit der Cellistin Giedrė Dirvanauskaitė und Georgijs Osokins am Klavier hat Kremer dafür Partner gefunden, die zugunsten eines verwobenen Gesamtklangs auf solistischen Glanz verzichten.

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