Süddeutsche Zeitung

Bayerns Balkonsänger:"Letzte Nocht, woa ka schware Partie fia mi"

Bei der Double-Feier singen Müller und Coman "Deutscher Pokalsieger FC Beeeh" mit so wunderbar rauchigen Stimmen, dass Ribéry gleich noch mehr weinen muss. Seit Jahrzehnten sind die Münchner auch gesanglich führend.

Null Punkte vom Publikum? Gar keinen? Noch zurückgestuft auf den vorletzten Platz? Peinlich! Man darf nicht zwingend davon ausgehen, dass die Chefs des FC Bayern glühende Fans des European Song Contests (ESC) sind. Die musischen Talente von Karl-Heinz Rummenigge liegen ja eher im poetischen Bereich, die von Uli Hoeneß im, äh... außermusischen - soweit bekannt. Aber wenn Deutschland so untergeht wie kürzlich in Tel Aviv, ganz egal in welchem Wettbewerb, dann ist es geradezu ihre Pflicht, darauf hinzuweisen: "Das hätte der FC Bayern besser gekonnt!"

Blöd, dass er gerade jetzt eher eine eigenwillige Interpretation von "The Sound of Silence" darbot. Wo doch Spieler und Trainer sonst Jahr für Jahr mit nachtigallesken Tönen auf dem Rathausbalkon überzeugten. Der Sonntag kann wohl kaum als offizieller deutscher Vorentscheid zum ESC 2020 gewertet werden (obgleich es höchste Zeit wäre, wieder einen europäischen Titel zu holen). Doch man darf ihnen nicht unrecht tun. Hier ein paar Belege, dass Münchens Fußballer früher schon jeden ESC-Teilnehmer locker an die Wand gesungen hätten.

1966 - Der Kaiser

"Die Zeiger der Uhr", ja ja. Sie rasen. So schnell, dass sich an das gleichnamige Lied von Margot Eskens heute keiner erinnern dürfte. Kaum mehr als ein halbes Jahrhundert später. Dabei war sie Zehnte von 18 Teilnehmern, damals, als der ESC noch den griffigen Titel Grand Prix d'Eurovision de la Chanson trug. Bezeichnenderweise kennt man das Lied "Gute Freunde kann niemand trennen" aus demselben Jahr bis heute. Sogar mitsingen kann man es. Jeder. Der Interpret, ein Herr Kaiser, eigentlich Vertreter für Tütensuppen, zeigte damals wenig Interesse an der Schlagerkarriere, er ging lieber raus und spielte Fußball. Den Künstlernamen gab er später an einen gewissen Roland Kaiser weiter und trat unter dem Pseudonym Lichtgestalt auf.

1984 - Leberkäse-Polka

Diggi-loo diggi-ley, life is goin' my way

When I'm walkin' in my golden shoes

Everything I ever dreamed of

has suddenly come true...

Nichts gegen die schwedische Boyband Herrey's und ihren Siegersong, aber bitte: Schon rein textlich hätte Jean-Marie Pfaff mit seiner damals veröffentlichten Single mehr zu bieten gehabt. "Ich war ein Belgier und jetzt bin ich ein Bayer, ich trinke Bier und esse Leberkäs mit Eier", sang der Torwart des FC Bayern. Wenn er denn überhaupt selbst gesungen hat, eigentlich hört man einen undefinierbaren Chor im Polka-Rhythmus, dazwischen feingeistige Interviewfragen wie: "Jean-Marie, was ist der Unterschied zwischen Beveren und Bayern?" Darauf Pfaff, vom belgischen Erstligisten SK Beveren 1982 nach München gewechselt: "Die Sprache." Das Lied ging wie folgt weiter: "Jeden Samstag steh ich froh in meinem Tor. Und kein Stürmer macht dem Jean-Marie was vor." Und endete auch so - denn mehr Text gab's nicht.

1990 - Udo Winnetou

In Sachen Musik hat Niko Kovac der Investigativabteilung des SZ-Regionssports alles abverlangt. Nun können wir enthüllen: Jener Daniel Kovac, der mit einer gewissen Chris Kempers beim ESC vor 29 Jahren das Ralph-Siegel-Duett "Frei zu leben" schmachtete (Platz neun), und der Trainer des FC Bayern sind tatsächlich - wer hätte das gedacht: Namensvettern! Daher seine profunde Musikkenntnis. Als in Frankfurt bei einer Pressekonferenz mal das Handy eines Journalisten losging, brauchte Niko Kovac Sekunden, um wissen: "Ist das nicht Winnetou?" Klar, Heimvorteil, die Winnetou-Filme wurden in Kroatien gedreht, der Heimat seiner Eltern (Daniel Kovac, der als Moderator in München arbeitete, kam aus Slowenien). Trotzdem, Respekt! Das Handy spielte übrigens "Ich war noch niemals in New York." Udo Jürgens, 1982.

1997 - Wolle singe!

Dem Italiener liegt Musik im Blut, weshalb es überrascht, dass die Meister des Herzschmerzes bei 46 Teilnahmen nur zwei Mal ESC-Sieger waren. Selbst mit dem Welthit "Volare" kamen sie 1958 nicht über Rang drei hinaus. Aber "Nel blu dipinto di blu", wie der Titel eigentlich hieß, war zäh. Ein Jahr später gab es für ihn im fernen Hollywood zwei Grammys, 39 Jahre danach kam beim nicht ganz so fernen FC Hollywood der endgültige Durchbruch: Als ihn Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni und Stürmer Ruggiero Rizzitelli vor Zehntausenden Fans auf dem Rathausbalkon anstimmten, Rizzitelli mit Papagallo-Sonnenbrille zur Tracht, Grandseigneur Trap mit Inbrunst - von wegen Flasche leer. Das beste italienische Gesangsduo seit Al Bano und Romina Power, textsicher wie unsereiner höchstens bei "Alle meine Entchen" - und sicher besser als der deutsche ESC-Beitrag von 1997, Bianca Shomburg mit dem Lied "Zeit" (Rang 18). Sagen zumindest diejenigen, die sich an diesen gewiss unvergesslichen Titel erinnern können.

1997 bis 2000 - Trikotwahl

An Sammy Kuffours Welthit kann sich fast jeder erinnern: "Rot-Weiße Trikots!" Der Verteidiger mit dem großen Herzen sang es den Fans direkt aus deren Herzen. Es war deshalb nicht schlimm, dass bei den Ohren eher ankam: "Wi' wolle 'eiß-'ade D'iiiikoo". Es ging um die leidenschaftliche Botschaft, und die wollten sie (zur Melodie von Guantanamera) immer wieder hören. Dabei war Mintgrün-Lila noch nicht mal erfunden. Die beste ESC-Platzierung dieser Jahre war übrigens Rang drei für Sürpriz - eine Band mit Wurzeln in der Türkei, was gleich prima ins Jahr 2000 überleitet

2000 - Rohe Stimmgewalt

Da nämlich grölte Stefan Effenberg "Viiize-, Vizemeister Daum", wobei der Kapitän des Serienmeisters derart rabiat an jedem bekannten Ton vorbei grätschte, dass Münchens Rathausbalkon danach als einsturzgefährdet galt. Christoph Daum war mit Leverkusen wieder Zweiter geworden. Zwar gab es danach auch die Sache mit der Haarprobe (Sürpriz!), aber dass Daum dann in die Türkei wechselte, dürfte eine Flucht vor Effenbergs Stimme gewesen sein.

2004 - Der Lagerfeurige

Und jetzt mal die Augen schließen und Folgendes vorgestellt: Sie sitzen an einem Lagerfeuer, Flammen prasseln, die Sonne ist gerade untergegangen, der Duft von Baumharz liegt in der Luft, da kommt dieser unverschämt gut aussehende, langhaarige Kerl mit dem charmanten Grinsen und zückt die Klampfe. Na? Nein, er singt nicht Kumbaya my Lord, klingelt da nichts anderes? Roque Santa Cruz, heißblütiger Südamerikaner, der stets Hängematte und Gitarre dabei hat (nur beim Kicken bleibt beides in der Kabine), Bayern-Stürmer aus Paraguay, dem die Band Sportfreunde Stiller mit dem Lied "Ich Roque" ein Denkmal gesetzt hat. Das Sportfreunde-Album "Burli" erschien 2004, in dem Jahr war Bremen Meister, beim ESC lief es auch nicht rund: Platz acht, obwohl in Max Mutzke ein Sänger antrat, der diesen Namen auch verdient. Wie gut Roque mit der Klampfe wirklich ist? Als die WM-Task-Force der bayerischen Staatsregierung für 2006 ein Musical in Auftrag gab, wurde Santa Cruz zur Präsentation der Pläne ins Kultusministerium geladen. Mit Klampfe trällerte er Lieder aus der Heimat. Man sagt, noch heute schließen die damals anwesenden Damen die Augen, wenn sie daran denken.

2004 bis 2006 - Der Anfänger

Die Musikkarriere begann 2004 mit einem Kreuzbandriss - und der Idee des Physiotherapeuten Oliver Schmidtlein, Abwehrspieler Andreas Görlitz könne doch während seiner Zwangspause Gitarrespielen lernen. Tat er. Gründete eine Band. Begann zu singen. Gründete eine zweite, Whale City. Läuft nun im Radio. Schmidtlein könnte Provision fordern oder Musikmanager werden. Massiert aber lieber. Während Casting-Sternchen Gracia 2005 beim ESC Letzte wurde, übte Görlitz noch Akkorde - heute wäre er vielleicht ein Sieganwärter.

2010 - Der Tulpensatellit

Der Seehofer Horst hat's verraten: dass der gottgleiche Bayern-Trainer Louis van Gaal bei der Meisterfeier in einem Münchner Edelrestaurant spontan "Tulpen aus Amsterdam" schmetterte. Auf dem Balkon hatte er, als das Lied zu Ehren des Holländers eingespielt wurde, nur unhörbar mitsingen können. Dann also ein Solo im kleinen Kreis. Auch in Sachen Singsang blieb die Liaison mit Deutschland aber unglücklich: Nicht genug, dass in Mario Gomez tatsächlich einer im Kader noch sexyer war als der holländische General, musikalisch stahl ihm in diesem Jahr ein zierliches Mädchen aus Hannover (Absteiger, hä!), Lena Meyer-Landrut, die Show und holte mit Satellite den zweiten ESC-Titel für Deutschland. Zu viel für den Ritter im Orden von Oranien-Nassau, der sich fortan wie ein Satellit immer weiter vom FCB entfernte.

2013 - Der Charts-Stürmer

Sie wissen nicht wer Natalie Horler ist? Cascada? Und wie steht's mit Dante Bonfim Costa Santos? Künstlername Dante? Eben, den kennt jeder. Zurück zu Frau Horler, die hat mit der Musikgruppe Cascada, die aus ihr und zwei DJs besteht, am ESC teilgenommen und Platz 21 im 26er-Feld belegt. Auf Fußball übertragen: maximal Relegationsplatz. Dante ist Verteidiger, kein Sänger, aber er hat es mit zwei Liedern in die Musik-Charts geschafft, das ist nicht einmal dem großen Radi Radenkovic gelungen. Viel besser als die aufgemotzten Chartversionen ist aber das Original, das der Brasilianer den Kameraden "komponierte", als er im DFB-Pokalfinale wegen einer Länderspielnominierung passen musste. Wer die brasilianische Lebensfreude nicht kennt, sollte sich den Youtube-Schnipsel mal anschauen, in dem Dante ständig am Rande eines Lachanfalls trällert: "Wir gewinn' Meisterschaft / wir gewinn' Champions League / und Pokal auh, und Pokal auh." Wäre interessant, ob er damit Platz 21 von Frau Horler mit "Glorious" übertroffen hätte. Klarer Publikumserfolg, wie Thomas Müller beim Balkonsingen im Jahr darauf bestätigte, als er anhob: "Wir gewinn' Meisterschaft..."

2014 - Little Satchmo

Okay, der kleine Rafinha muss jetzt stark sein: Elaiza singt besser. Ihr "Is It Right" ist ein mediterran angehauchter Schleicher mit Akkordeon und Kontrabass, atmosphärisch dicht zwischen Sonnenuntergang-am-Strand-Sehnsucht und Letzte-Runde-am-Morgen-an-der-Strandbar. Aber die Welt der Kunst ist ungerecht, der Kunde König, und das Publikum hat nun mal entschieden: Elaiza pfui (Rang 18 von 26 beim ESC), Rafinha hui. Wobei das Publikum auf dem Münchner Balkon im Jahr 2014 im Wesentlichen aus Thomas Müller bestand, der sich Rafinhas Paradenummer ("meine Spessialität") wünschte: "What A Wonderful World" von Louis Armstrong. Und was soll man sagen: Daran sind schon ganz andere quiekend gescheitert. Sogar der selbst nicht so ganz notenfeste Troubadour Dante (-> 2013) hätte sich vor Lachen beinahe in die bayernrote Buxe genässt. Immerhin: Rafinha, die kleine Rampensau (1,72 Meter), hat den Roar von Satchmo (1,68) ganz gut drauf. Elaizas Lied dagegen wird von einer ganz und gar sinn- und humorfreien Pantomime begleitet. Deshalb in der B-Note für den künstlerischen Ausdruck: Klares Plus für Marcio Rafael Ferreira de Souza aka Rafinha. (Nach seinem tränenreichen Abschied vor Kurzem mit Verweis auf seine Mutter, die zwar nie so ganz gecheckt habe, was er da im fernen, kalten München treibt, aber immer stolz auf ihn gewesen sei, soll Rafinha übrigens an einem Cover des Heintje-Klassikers "Maaama! Du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen" arbeiten. Was für eine wundervolle Schlagerwelt.)

2015 - Schwarzer Rauch

"Black Smoke": Klingt nach Black Sabbath meets Deep Purple. Was Anne-Sophie damals beim ESC dann sang und wie sie performte, im hautengen, tief dekolletierten schwarzen Catsuit, sah aber mehr nach einem Bewerbungsvideo für einen James-Bond-Film aus. Klarer Fall von Kunden-Enttäuschung: Platz 27 von 27. Anne-Sophie brauchte danach mehr als ein Quantum Trost. Von den Fußballerinnen des FC Bayern hingegen erwartet niemand, dass sie singen können, und, nun ja... Dafür performten sie perfekt: Platz 1, Meisterschaft. Den Rest hüllen wir in knallenges Schweigen.

2016 - Ka schware Partie

Jamie-Lee Kriewitz, dieses quietschbunte Manga-Mädchen mit undefinierbarem Spielzeugschrott im Haar, kommt aus Springe bei Hannover, dieser fußballerisch leider eher erfolglosen Gegend. Dafür gewann sie 2015 bei "The Voice of Germany" - und wurde ein Jahr später beim ESC Vorletzter - wie Hannover. Elf Punkte sammelte sie in Stockholm für ihren Song "Ghost". Die Bayern hatten damals nach vier Spieltagen schon zwölf. Und als sie am Ende neben dem Meistertitel auch den Pokal gewannen, sangen Thomas Müller und David Alaba mit den Austropoppern Seiler & Speer Arm in Arm "Ham kummst". Dass Alabas Mikrofon streikte, geschenkt. Österreichs Dauersportler des Jahres riss einfach dem Seiler seins aus der Hand. Am Ende sangen sie: "Letzte Nocht, woa ka schware Partie fia mi". Nun ja, sie hatten ja die Dortmunder mit 4:3 im Elferschießen gedemütigt. Ihr Trainer Pep Guardiola ging dann nach England, Müller und Alaba blieben. Und Jamie-Lee? Machte einen Selbstfindungstrip, verlobte sich und singt jetzt Indie-Pop.

2017 - Beste Jahre

Es war ein unverzeihlicher Fehler, sich von Trainer Carlo Ancelotti zu trennen - aus künstlerischer Sicht. Während Levina 2017 beim ESC ein vorletztes Plätzchen ("Perfect Life") erträllerte, schmetterte der Italiener auf dem Balkon eine Arie vom Feinsten auf die Fans herab, "I migliori anni della nostra vita", die besten Jahre unseres Lebens. Zweifellos eines der beeindruckendsten italienischen Gesangssoli seit Al Bano.

2019 - I love you. Merci.

"Isch bin alleine hier oder was?" Das fragte Franck Ribéry vor zwei Jahren, als das Publikum unter dem Rathausbalkon noch etwas träge war. Diesmal war der Franzose nicht allein. 3000 Fans huldigten Ribéry bei seinem Abschied, später kleidete er seine Sätze, von Heulkrämpfen geschüttelt, in drei Sprachen: "Das bleibt das ganze Leben. I love you. Merci." Und weinte Sturzbäche. Singen? Pardon, impossible. Rafinha sang auch nicht, der wollte ja weiter bei Bayern spielen, durfte aber nicht. Oberbürgermeister Dieter Reiter sang auch nicht, er war ja schon zuvor bei seiner Rede im Rathaus nicht ganz textsicher gewesen und vergaß, Trainer Niko Kovac zu beglückwünschen und die drei großen R zu verabschieden, Ribéry, Robben, Rafinha. Die meisten schonten vermutlich ihre Stimmbänder, um später der zweiten Mannschaft ein Anfeuerungsständchen zu singen ("Aaaaamateure!") Nur Thomas Müller und Kingsley Coman nahmen sich ein Herz, die Stimmung etwas aufzuhellen, sangen "Deutscher Pokalsieger FC Beeeh" mit so wunderbar rauchigen Stimmen, dass Ribéry gleich noch mehr weinen musste. Liebe S!sters, wenn ihr mal wieder bei einem Wettbewerb für Deutschland singt und nicht Vorletzter werden wollt wie 2019: Nehmt Gesangsunterricht bei Smoky King & Tom!

2020 - Böser Junge

Nächstes Jahr reist der ESC in die Niederlande, also in jenen Staat, dem die Deutschen eines ihrer lustigsten Fußballlieder verdanken ("Ohne Holland, fahr'n wir zur EM/WM"). Und außerdem ihren leicht größenwahnsinnigen König Louis (van Gaal), den leicht ehrgeizigen Arjen Robben, den leicht blutgrätschenden Mark van Bommel oder den Denker Roy Makaay ("Wenn ich denke, dass der Torwart denkt, und der Torwart denkt, dass ich denke - dann kann ich auch einfach schießen. Es macht keinen Unterschied."). Van Gaal hat seine Gesangskarriere allerdings beendet, wie auch Robben, Makaay und van Bommel. Doch keine Sorge, es gibt genügend Sieganwärter beim Double-Gewinner. Denn nicht nur David Alaba, dessen Vater George DJ und Musiker war, hat inzwischen ein eigenes Lied herausgebracht ("Sag mein Namen"), auch der als Fußballer und Entertainer fast tragisch unterschätzte Robert Lewandowski. Der Kanonentorjäger und Pokalfinal-Doppeltorschütze hat nämlich vor ein paar Monaten zusammen mit "DON" seinen ersten Rap-Song produziert. Er singt zwar nicht selbst in "Mansa Musa", posiert aber am Anfang des Songvideos als armeverschränkender Bösewicht - und wirft eine silberne Münze. Sein Pseudonym: RL9, in Anlehnung an Ronaldo (CR7). Holland kann kommen!

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Quelle:
SZ vom 27.05.2019
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