SZenario:"Wow, was für eine Frau"

SZenario: Laudatorin Tanja Kinkel und Georg-Elser-Preisträgerin Yirgalem Fisseha Mebrahtu im NS-Dokumentationszentrum.

Laudatorin Tanja Kinkel und Georg-Elser-Preisträgerin Yirgalem Fisseha Mebrahtu im NS-Dokumentationszentrum.

(Foto: Stephan Rumpf)

Die eritreische Schriftstellerin Yirgalem Fisseha Mebrahtu erhält den Georg-Elser-Preis der Stadt München für Zivilcourage.

Von Stefanie Witterauf

Wie nah Emotionen beieinander liegen, ließ sich bei der Preisverleihung des Georg-Elser-Preis nachspüren. Die eritreische Schriftstellerin Yirgalem Fisseha Mebrahtu wurde für ihr Engagement gegen undemokratische Strukturen ausgezeichnet. Einen der wichtigsten Preise der Stadt wurde nach dem Schreiner Georg Elser benannt, der 1939 im damaligen Bürgerbräukeller und im Alleingang versuchte, Hitler mit einer Bombe zu töten. Verliehen wird er alle zwei Jahre und ist mit 5000 Euro dotiert.

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