Alt-OB Christian Ude war bislang „der einzige Kabarettist, der nebenbei eine Großstadt regierte“, wie es Dieter Hildebrandt formulierte. Aber auch der amtierende bayerische Justizminister Georg Eisenreich hat eine kabarettistische Vergangenheit. Um die Jahrtausendwende trat er als junger Rechtsanwalt unter anderem beim „Kabarett Kaktus“, beim „Bielefelder Kabarettpreis“ und zusammen mit Georg Koeniger sogar eine ganze Woche lang auf der traditionsreichen Brettlbühne des Münchner Wirtshauses Fraunhofer auf. Dann wurde er Stadtrat, bald darauf Landtagsabgeordneter, und die Politik gewann die Oberhand. Beim „Benefiz-Kabarett“ zugunsten des Vereins „Münchner für Münchner“ tritt er nun im Augustinerkeller gemeinsam mit Luise Kinseher, Django Asül und Helmut Schleich auf.
CSU: Minister Eisenreich als KabarettistWann ein Waschbecken zur größten Herausforderung wird
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Bayerns Justizminister Georg Eisenreich ist in jungen Jahren als Kabarettist aufgetreten. Für einen Benefiz-Abend macht er es nun wieder. Ein Gespräch über das Verhältnis zwischen Kabarett und Politik.
Interview von Oliver Hochkeppel
