Nach Vorstoß von OB ReiterAufstand gegen das legale Gehwegparken

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Thorsten Zinsmeister braucht Platz auf den Gehwegen, um mit seinem Rollstuhl ans Ziel zu kommen.
Thorsten Zinsmeister braucht Platz auf den Gehwegen, um mit seinem Rollstuhl ans Ziel zu kommen. (Foto: Robert Haas)

„Populismus“, „Humbug“, „Rückschritt“: Der Vorstoß aus dem Rathaus, Autos auf Bürgersteigen zu erlauben, löst viel Kritik aus. Ein Rundgang in Laim zeigt, warum die Stimmung so aufgeheizt ist.

Von Andreas Schubert

Es gibt Straßen, die Thorsten Zinsmeister eher meidet. Etwa die Walter-Scott-Straße in Laim. Zinsmeister, der in Laim wohnt, ist auf den Rollstuhl angewiesen. Und wenn er in seinem Stadtbezirk irgendwo hin will, muss er sich die Route vorher überlegen. Denn in der Walter-Scott-Straße wird auf beiden Gehwegen geparkt, mit seinem elektrischen Rollstuhl käme Zinsmeister gerade noch an den Autos vorbei. Doch wenn es mal zu eng wird, muss er rückwärts wieder zurück. Zum Umdrehen ist oft zu wenig Platz. Auch in der Flotowstraße demonstriert Zinsmeister, wie er knapp an einem Auto vorbei rangiert.

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