Pandemie-Bekämpfung:München weitet 2-G-Regel auf Außengastronomie aus

Pandemie-Bekämpfung: Von Mittwoch an nur noch 2G - und zwar auch draußen: Darauf müssen sich die Gäste von Münchner Lokalen einstellen.

Von Mittwoch an nur noch 2G - und zwar auch draußen: Darauf müssen sich die Gäste von Münchner Lokalen einstellen.

(Foto: Stephan Rumpf)

Auch auf Freischankflächen und in Schanigärten haben von Mittwoch an nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt. Und es gibt weitere Auflagen. Zur Begründung verweist OB Reiter auf "Auswüchse" vom Wochenende.

In der Außengastronomie in München gelten von Mittwoch an verschärfte Corona-Regeln, dieselben wie bisher in Innenräumen. Auf Freischankflächen oder in Schanigärten gilt dann die 2-G-Regel, dass also nur Geimpfte oder Genesene Zutritt haben. Essen und trinken dürfen Gäste nur noch auf einem Sitzplatz, nicht mehr im Stehen. Verlässt man den Sitzplatz, ist eine Maske obligatorisch.

Die bayerische Verordnung bezieht sich mit der 2-G-Regel nur auf Innengastronomie, die Kommunen dürfen die Vorgaben aber verschärfen. Das will München mit einer Allgemeinverfügung tun, um Infektionsherde zu verhindern, so Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD): "Auswüchse, wie wir sie dieses Wochenende leider an verschiedenen Stellen in der Stadt beobachten mussten, dürfen sich nicht wiederholen." Damit spielt der OB offenbar auf jene Außengastronomie an, wo viele Gäste ohne Maske dicht an dicht beisammenstanden. Bisher legal, künftig nicht mehr.

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