Egal, ob der sanierte Gasteig im Sommer 2034 oder gar erst 2035 eröffnet wird, für München, sprich die Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, ist die lange Wartezeit „sehr, sehr ärgerlich“. So sagt es Hans Hammer, finanzpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, in der Vollversammlung des Stadtrats. Da widerspricht niemand, wie auch bei seiner zweiten Feststellung. Mit den angesetzten 750 Millionen Euro werde das neue Kulturzentrum auch sehr, sehr teuer, sagt er. Trotzdem hat die CSU ebenso wie Grüne, SPD, ÖDP und Linke nun endgültig für den bereits eingeschlagenen Weg gestimmt: Die städtische Tochter Münchner Raumentwicklungsgesellschaft (MRG) wird die Sanierung in einem Partnermodell mit einem privaten Bauunternehmen vornehmen.
KulturzentrumEin dringend benötigter Schub für den Gasteig
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Der Stadtrat hat ein Partnermodell aus privatem Bauunternehmen und städtischer Tochter beschlossen, um die Sanierung des Kulturzentrums voranzutreiben. Auch ein Zeitplan liegt vor.
Von Heiner Effern
