Kolumne "Das ist schön":Party auch für arme Schlucker

Kolumne "Das ist schön": Feiern nur für Reiche? Nicht im Club Rote Sonne. Auch wenn es hier so aussieht: Das Bild stammt von einem "Münchner Gastro-Silvester", bei dem Mitarbeiter der Gastronomie großzügig mit Gratis-Champagner bedient werden.

Feiern nur für Reiche? Nicht im Club Rote Sonne. Auch wenn es hier so aussieht: Das Bild stammt von einem "Münchner Gastro-Silvester", bei dem Mitarbeiter der Gastronomie großzügig mit Gratis-Champagner bedient werden.

(Foto: Robert Haas)

Die queere Reihe "Garry Klein" führt ein soziales Preismodell ein: Jeder zahlt, so viel er kann.

Von Michael Zirnstein

Zu den demütigendsten Erfahrungen im ohnehin demütigungsreichen Leben junger Menschen zählen Erlebnisse an Club-Pforten. Wer einmal an einem Türsteher abprallte, weil er angeblich zu klein, zu dick, zu glatzköpfig, zu undeutsch, zu männlich, zu arm, zu uncool oder zu was auch immer aussah, kennt das: das Ohnmachtsgefühl, nicht dazuzugehören. So etwas sitzt traumatisch tief und hält sich ein Leben lang. Ausgerechnet eine Discoparty schafft nun eine im ganzen Münchner Kulturleben ungewöhnliche Fairness.

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