Panne im Forschungsreaktor:"Das ist bei einem Atommeiler nicht hinnehmbar"

Lesezeit: 2 min

Forschungs-Neutronenquelle FRM II der TU München in Garching, 2019

Der Forschungsreaktor München II ist immer wieder in der Kritik. Im Bild: das Reaktorbecken (links) sowie das Abklingbecken (rechts).

(Foto: Robert Haas)

Nach einer Panne mit radioaktivem C-14 fordern Grüne und Bund Naturschutz die Stilllegung des Forschungsreaktors München II. Der Betreiber misst dem Vorfall nur eine "sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung" bei.

Von Gudrun Passarge, Garching

Nach einem unkontrollierten Austritt von radioaktivem C-14 am Forschungsreaktor München II (FRM II) fordern die Grünen und Umweltschützer einen Betriebsstopp und weitergehende Konsequenzen. Die neue Panne zeige, dass die Betreiber den Reaktor nicht im Griff hätten, sagte Ludwig Hartmann, Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion. "Das ist bei einem Atommeiler nicht hinnehmbar", erklärte er. Auch die SPD fordert Konsequenzen: Die Bürger müssten erfahren, wie es zu dem Vorfall gekommen sei, erklärt Umweltexperte Florian von Brunn.

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