Premiere von „La Traviata“ am GärtnerplatztheaterZwischen großer Leidenschaft und trostlosem Ende

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Ihre Träume zerbrechen:  Jennifer O’Loughlin (Violetta Valéry) und Matteo Ivan Rašić (Alfredo Germont) in der neuen „Traviata“ am Gärtnerplatztheater.
Ihre Träume zerbrechen:  Jennifer O’Loughlin (Violetta Valéry) und Matteo Ivan Rašić (Alfredo Germont) in der neuen „Traviata“ am Gärtnerplatztheater. Anna Schnauss

Am Gärtnerplatztheater überzeugt „La Traviata“ musikalisch fast durchweg – Regie und Bühne können da allerdings nicht mithalten.

Kritik von Klaus Kalchschmid

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Am Ende bleiben gerade mal ein paar Stühle übrig, nicht einmal ein Bett gestehen Bühnenbildner Stephan von Wedel und Regisseurin Isabel Ostermann der sterbenden Violetta zu. Und auch ihre Dienerin Annina muss sich auf drei Stühlen einen unbequemen Schlafplatz herrichten. Am Gärtnerplatztheater ist die Bühne für das Schlussbild von „La Traviata“ leergeräumt, und so ist alle Trostlosigkeit dieses Endes noch verstärkt, auch und gerade weil der über alles aufgeklärte Alfredo Germont gekommen ist. „Wenn Dein Kommen mich nicht retten kann, dann niemand“, weiß la Traviata, „die vom Weg Abgekommene“.

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