Der 2:1-Sieg des TSV 1865 Dachau bei der SpVgg Hankofen-Hailing hat dem Sieger am Samstag wie jeder andere auch drei Punkte eingebracht. Für die Dachauer fühlte er sich aber wertvoller an als so manch anderer. "Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen", sagte Spielertrainer Fabian Lamotte. Die Erleichterung ist darauf zurückzuführen, dass der TSV im Falle einer Niederlage auf die Abstiegsrelegationsplätze hätte rutschen können. Durch den Sieg hat er nun ein kleines Polster von vier Punkten Vorsprung auf die rote Zone. "Alle wussten, worum es geht", so Lamotte, "dementsprechend groß ist die Freude."
Alexander Weiser brachte die Dachauer nach einer Ecke bereits in Minute sieben in Führung. Der TSV kontrollierte die Partie - und legte kurz vor der Pause nach: Marcel Kosuch flankte an den langen Pfosten, wo Mario Maric per Kopf das 2:0 markierte (41.). "Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt", sagte Lamotte. Nach der roten Karte gegen Hankofens Mateusz Krawiec (67.) schien die Partie entschieden zu sein, doch es wurde nochmal hektisch und hitzig - speziell nach dem Anschlusstor von Florian Sommersberger (76.).
"Uns hat etwas der Mut gefehlt, weiter Fußball zu spielen", bemängelte der Dachauer Spielertrainer. Mehr war für die Hausherren aber nicht drin. Der TSV hat nun zwei Wochen Zeit, sich auf das nächste Ligaspiel gegen Kottern vorzubereiten. Er überbrückt die Pause auch mit einem Testspiel gegen Schwaben Augsburg.
