bedeckt München

Funksignale in München:Alles strahlt

Christian Bornkessel (Elektrotechniker an der TU Ilmenau) mit einem Spektrumanalysator am Marienplatz.

Der Herr mit dem Bommel: Elektroingenieur Christian Bornkessel misst die Strahlenbelastung auf dem Marienplatz.

(Foto: Florian Peljak)
  • Am Montag hat in München eine Studie gestartet, mit der die komplette Strahlenbelastung im Alltag dokumentiert werden soll.
  • Gerade die Münchner Innenstadt ist voller Strahlung. Viele Bürger machen sich Sorgen, ob von dieser zunehmenden Dauerstrahlung gesundheitliche Schäden ausgehen können.
  • Das Umweltreferat der Stadt hat daher verschiedene Orte für die Messungen ausgesucht: etwa den Marienplatz, Schulen, das Rathaus, öffentliche Verkehrsmittel und die Wohnungen von Bürgern, die ihre Besorgnis bereits mitgeteilt haben.

Von Andreas Schubert

Das Gerät, das Christian Bornkessel wie einen Bauchladen vor sich herumträgt, fällt allein schon durch seinen gelben Bommel am Ende einer Art Antenne auf. "Spektrumanalysator" nennt sich der Hightech-Apparat - und laut Bornkessel kostet der in etwa so viel "wie ein gut ausgestatteter Golf". Bornkessel ist Elektroingenieur an der Technischen Universität Ilmenau und hat am Montag in München eine Studie gestartet, mit der er die komplette Strahlenbelastung im Alltag herausfinden will. Also nicht nur die Belastung, die von Mobilfunkantennen ausgeht, sondern auch die von Mobiltelefonen, drahtlosen Internetverbindungen, Radiowellen und weitere Strahlenquellen.

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