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Zweirad:Tödlicher Unfall im Wald

Symbolfoto Polizei

In den frühen Morgenstunden stoppt die Polizei drei junge Autofahrerinnen, die zu schnell unterwegs gewesen sind.

(Foto: Günther Reger)

Ein Toter und ein Schwerverletzter: Zwei tragische Zweiradunfälle meldet die Brucker Polizei. Tödlich verunglückt ist ein Rentner in einem Waldstück am südlichen Ortsrand. Der 69-Jährige war dort am vergangenen Dienstag auf seinem Mountainbike mit Elektrounterstützung unterwegs gewesen. Gegen 16 Uhr kam er auf abschüssiger Strecke zum Sturz und verletzte sich lebensgefährlich. Er war über den Lenker gestürzt und mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen. Der Sturz war so heftig, dass Herz- und Atemstillstand eintraten. Ein Mann, der ebenfalls dort mit dem Fahrrad unterwegs war, rief sofort die Notrufnummer und wurde per Telefon zur Reanimation angeleitet. Der eingetroffene Notarzt setzte die Reanimation erfolgreich fort. Am Ostersonntag verstarb der Pensionär in der Kreisklinik an seinen schweren Verletzungen. Beim Unfallort handelt es sich um ein Waldstück, das offensichtlich wiederkehrend von Bikern benutzt wird. In dem frei zugänglichen Gelände wurden entsprechende Rampen und Sprunggelegenheiten für Bike-Sportler errichtet. "Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr", heißt es im Polizeibericht. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden hätten sich bislang für die Kripo nicht ergeben. Die Ermittlungen hierzu dauerten an.

Am Ostersamstag ereignete sich im gleichen Waldstück gegen 17.40 Uhr erneut ein schwerer Unfall. Ein 60-jähriger Mann war mit seinem Fahrrad bergab gefahren. Er blieb nach einem Sprung mit dem Vorderrad an einer Wurzel hängen. Sein Sohn, der hinterher gefahren war, verständige den Notarzt. Mit schweren Verletzungen wurde der verunglückte Mann mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen.

© SZ vom 15.04.2020
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