Winnetou-Streit:"Rassismus ist das Letzte, was wir wollen"

Lesezeit: 5 min

Winnetou-Streit: Mika Ullritz als Häuptlingssohn Winnetou.

Mika Ullritz als Häuptlingssohn Winnetou.

(Foto: Marc Reimann/dpa)

Der 14 Jahre alte Mika Ullritz aus Fürstenfeldbruck spielt die Hauptrolle in "Der junge Häuptling Winnetou". Vom Streit um kulturelle Aneignung will sich der junge Schauspieler die Erfahrung nicht kaputt machen lassen.

Von Quirin Knospe

Mit den Büchern und Verfilmungen von Karl Mays Winnetou-Abenteuern verbinden viele Großeltern und Eltern Erinnerungen mit ihrer Kindheit und Jugend. Nun sollte der "Der junge Häuptling Winnetou" an diese Erinnerungen anschließen und die Kinder der Karl-May-Fans mit Wildwestromantik in den Bann ziehen - ausgelöst hat er jedoch eine Debatte über kulturelle Aneignung und rassistische Stereotype. Der Ravensburger Verlag zog als Konsequenz zwei Bücher zum neuen Film aus dem Verkauf, begründet es damit, dass er mit den Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt hätte.

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