Süddeutsche Zeitung

Vorschlag aus München:Idee zu Badesee überrascht Germering

Die Idee aus dem Münchner Stadtrat, zwischen dem Stadtrand von Germering und der Autobahntrasse der A 99 ein Erholungsgebiet mit Badesee anzulegen, hat im Germeringer Rathaus überrascht. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre, der Oberbürgermeister Andreas Haas vertritt, sagte, aus der Landeshauptstadt habe sich noch niemand offiziell mit dieser Idee in Germering gemeldet. In der Sache zeigte sich Andre aber aufgeschlossen. Das Anlegen eines Badesees sei mit Vertretern der Stadt München bereits besprochen worden, allerdings sei es dabei immer um den Landschaftspark gegangen, der zwischen den Neubauten in Freiham und der Autobahntrasse angelegt werden soll. Ein See für diesen Bereich ist mittlerweile abgelehnt worden, es gebe nicht ausreichend Platz dafür, hieß es zur Begründung.

Nun taucht die See-Idee wieder auf, diesmal für die andere Seite der Autobahn. Für Germering könnte eine Badegelegenheit an dieser Stelle Vorteile haben, denn im Stadtrat wurden wiederholt Bedenken laut, dass viele der neuen Freihamer den Germeringer See und das Freibad in der Nachbarstadt nutzen könnten. Damit verbunden wäre eine erhebliche Zunahme an Verkehr. Die Verkehrsanbindung eines Erholungsparks ist für Andre deshalb ein wichtiges Thema. Darüber müsse mit München geredet werden, ehe man die Idee aus der Landeshauptstadt bewerten könne, sagte der Zweite Bürgermeister.

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Quelle:
SZ vom 24.08.2019 / ano
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