VeterinäramtBlauzungenkrankheit gefährdet Tierbestände

Das Veterinäramt ruft Tierhalter dazu auf, ihre Rinder, Schafe, Ziegen, Lamas und Alpakas gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Die Viruserkrankung ist im Dezember in Baden-Württemberg aufgetreten, dann wurden Fälle in Rheinland-Pfalz bekannt. Wie das für Tiergesundheit verantwortliche Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit informiert, ist die Krankheit für Menschen nicht gefährlich. Die Impfung schützt zuverlässig vor der Erkrankung. Sie ist gut verträglich und kann dem Landratsamt zufolge von der Tierseuchenkasse finanziell gefördert werden. Sie wird empfohlen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Das Virus wird durch bestimmte Stechmücken, die Gnitzen, übertragen.

Schwer krank werden vor allem Schafe, etwa 30 Prozent der erkrankten Tiere sterben. Doch auch bei anderen Wiederkäuern sowie Lamas und Alpakas kann es nach einer Infektion zu schweren Verläufen kommen. Hirsche und Rehe sind ebenfalls anfällig. Das typische Symptom der Krankheit ist die blaue Verfärbung der Zunge, daher der Name. Kranke Tiere bekommen Fieber, die Schleimhäute am Kopf schwellen an, im Bereich des Mauls kann es auch zu schmerzhaften Schwellungen und Blutungen kommen. Bei trächtigen Tieren kommt es häufig zu Aborten.

© SZ vom 31.01.2019 / ihr - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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