Es wird allmählich Frühling, die schönste Zeit im Jahr. Die Natur erwacht. Im Garten beginnen die Vogelmännchen singend Weibchen für sich zu begeistern. Doch der morgendliche Chor klingt immer dünner. Noch vor 30 Jahren war das Konzert prachtvoll und laut, tausende Vogelstimmen ertönten von überall her, einzelne Sänger waren kaum zu unterscheiden. Heute kann man jeden der wenigen Vögel im Garten samt seinem Sitzplatz identifizieren. Manche Stimmen, wie die des Kuckucks, hört man bei uns nur noch mit Glück. Es ist zum Heulen.
MeinungGrünstreifen:Was wirklich schmerzt
Kolumne von Ingrid Hügenell
Lesezeit: 2 Min.

In der Umweltdebatte geht es oft darum, dass Verzicht unzumutbar sei. Dabei verzichten wir längst auf vieles. Durch eine kluge Beschränkung könnten wir aber manches zurückgewinnen.

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