Fürstenfeldbruck:Reihenweise Rücktritte bei der CSU

Fürstenfeldbruck: Die Oberbürgermeisterwahl ging verloren, die Chemie im Vorstand des Ortsverbands scheint Mitte April aber noch zu stimmen. Ulrich-Joachim Müller (hintere Reihe, Vierter von links) ist gerade zum Nachfolger von Andreas Lohde (hintere Reihe, Dritter von rechts) gewählt worden.

Die Oberbürgermeisterwahl ging verloren, die Chemie im Vorstand des Ortsverbands scheint Mitte April aber noch zu stimmen. Ulrich-Joachim Müller (hintere Reihe, Vierter von links) ist gerade zum Nachfolger von Andreas Lohde (hintere Reihe, Dritter von rechts) gewählt worden.

(Foto: CSU)

Fehlende Transparenz, angeblich Rechnungen für nicht genehmigte Aufträge, ein Vorsitzender auf Tauchstation: Im Ortsverband gibt es Zoff, vier Vorstandsmitglieder ziehen Konsequenzen.

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

Zu wenig Mitsprache auch bei finanziell wichtigen Themen, fehlende Bereitschaft, Kritik anzunehmen, Entscheidungen, die im "Küchenkabinett" des engeren Vorstands fallen, kaum gemeinsame Sitzungen und ein Vorsitzender, der zu wenig Zeit hat und nicht in Erscheinung tritt. So lassen sich einige der Gründe zusammenfassen für einen regelrechten Aderlass im Fürstenfeldbrucker Ortsvorstand der CSU. Vor allem Vertreter der Seniorenunion und der Jungen Union erheben Vorwürfe, zwei von ihnen sind jüngst von ihren Ämtern als Beisitzer und als Schriftführerin zurückgetreten. Doch auch zwei aktuelle CSU-Stadtratsmitglieder haben hingeschmissen: Beisitzer Martin Kellerer, der dem Vorstand seit mehreren Jahren angehörte, und Schatzmeisterin Katrin Siegler. Kellerer würde sich ausdrücklich mehr Transparenz im Vorstand wünschen - und "dass man miteinander redet".

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