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Umbauarbeiten:Neue Flure und Flatscreens

Bürgermeister Stichwahlen in Puchheim

In allen Stockwerken werden die Flure erneuert, neue Paneele werden an die Decke montiert, die alte Beleuchtung wird ersetzt.

(Foto: Matthias F. Döring)

Das Puchheimer Rathaus wird weiter saniert

Im Rathaus von Puchheim sind Handwerker zugange, trotz Corona-Pandemie wird gearbeitet. In allen Stockwerken werden die Flure erneuert. Neue Beleuchtungen und neue Paneele werden an die Decken montiert, was die Akustik verbessern soll. Außerdem werden zusätzliche Brandschutztüren eingebaut, so dass im Ernstfall einzelne Abschnitte wie die Schotten eines Schiffes abgetrennt werden können. Manche Büros bekommen neue Einbauschränke und Besprechungszimmer werden mit Flatscreens ausgestattet.

Die Räume im zweiten Obergeschoss sind bereits fertig, im ersten Stock wird noch gearbeitet, dort wird außerdem eine Teeküche eingerichtet. Im Flur im Erdgeschoss sind die Handwerker seit vergangener Woche an der Arbeit. Dort soll der Wartebereich freundlicher gestaltet werden und die Eingangstüre sich künftig automatisch öffnen, was nicht nur Rollstuhlfahrern zugute kommen wird. Bis Frühsommer sollen diese Sanierungen abgeschlossen sein. Insgesamt wird für die Maßnahmen einschließlich dem Brandschutz eine höhere sechsstellige Summe fällig, hieß es aus dem Bauamt.

Die Verwaltung ist seit mehreren Jahren damit beschäftigt, einzelne Bereiche des Rathauses schrittweise zu sanieren, seitdem im Keller ein Wasserschaden aufgetreten ist. An der Beengtheit im Haus ändert das freilich nichts. Einzelne Abteilung der Verwaltung sind ausgelagert, etwa in Räume am Alois-Harbeck-Platz. Der ganz große Umbau samt Erweiterung des Rathauses, den der Stadtrat im Prinzip beschlossen hat, wird erst in einigen Jahren stattfinden, weil dieses Projekt an die Neubauten in der Ortsmitte gekoppelt ist. Sobald die Stadtbücherei dort eingezogen ist, könnte der alte Bibliothekstrakt abgerissen und Platz für eine Erweiterung entstehen.

© SZ vom 09.04.2020 / bip

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