Krieg in der Ukraine:"Wir haben viel geschlafen und geweint"

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Zeichen der Hoffnung: Ein Spielgerät, das den russischen Angriff auf das dahinterliegende Wohnhaus in Charkiw überstanden hat. (Foto: Martin Langer)

Was macht der Angriff auf die Ukraine mit dem Leben derer, die mit dem Leid der Opfer und dem Schrecken der Zerstörung konfrontiert sind? Sechs Geflüchtete und Helfer berichten, wie der Krieg sie verändert hat.

Protokolle von Florian J. Haamann, Fürstenfeldbruck

Genau ein Jahr ist es nun her, dass russische Truppen in der Ukraine eingefallen sind. Das große Leid, das seitdem das Land überzieht, reicht bis in den Landkreis. Es belastet die Familien, die es geschafft haben, zu flüchten, die aber Angehörige verloren haben und sich mühsam ein neues Leben aufbauen müssen. Es betrifft ebenso die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die sich hier vor Ort um die Geflüchteten kümmern und dabei mit ihren Traumata konfrontiert sind, aber auch mit dem Unwillen der Behörden. Und es hat das Leben jener Brucker Helfer für immer verändert, die unzählige Male mit Hilfskonvois ins Kriegsgebiet gereist sind. Einige dieser Menschen sollen hier die Möglichkeit bekommen, über ihre Erfahrungen in den vergangenen zwölf Monaten zu berichten.

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