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Türkenfeld:Sperrbezirk wegen Fischseuche

In einem Fischhaltungsbetrieb in der Gemeinde Türkenfeld ist bei Regenbogenforellen der Erreger der Infektiösen Hämatopoetischen Nekrose (IHN) nachgewiesen worden. Damit die Krankheit nicht verschleppt wird, richtete das Landratsamt Fürstenfeldbruck unter Berücksichtigung des Wassereinzugsgebiets ein Sperrgebiet und ein Überwachungsgebiet ein. Alle Fischhaltungsbetriebe in diesen Zonen sollen sich nun beim Kreisveterinäramt melden. Für Betriebe im Sperrgebiet gilt, dass Fische nur mit Genehmigung des Landratsamts verbracht werden dürfen. Die IHN ist eine anzeigepflichtige Viruskrankheit, die bei salmonidenartigen Fischen (Lachsfischen), vor allem bei Regenbogenforellen, auftritt. Erkrankte Fische sind träge, zeigen einen aufgetriebenen Bauch und nach außen tretende Augäpfel. Charakteristische Befunde sind Blutarmut der inneren Organe sowie punktförmige Blutungen im Bauchfell und Körperhöhlenfett. Die Beschränkungen der Fischseuchenverordnung gelten nicht für frei lebende Fische in natürlichen Gewässern.

© SZ vom 12.11.2020 / SZ
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