Kommunalwahl 2026Der Dauerbrenner

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„Man braucht schon eine gewisse Resilienz“, sagt Thomas Karmasin, 62, Landrat im Kreis Fürstenfeldbruck, über sein Amt, das er fast 30 Jahre innehat. Das Bild zeigt ihn auf dem Areal von Kloster Fürstenfeld.
„Man braucht schon eine gewisse Resilienz“, sagt Thomas Karmasin, 62, Landrat im Kreis Fürstenfeldbruck, über sein Amt, das er fast 30 Jahre innehat. Das Bild zeigt ihn auf dem Areal von Kloster Fürstenfeld. Johannes Simon

Thomas Karmasin ist seit bald 30 Jahren Landrat im Kreis Fürstenfeldbruck – und zum Verdruss seiner politischen Gegner kein bisschen amtsmüde. Warum will er eigentlich immer noch weitermachen?

Von Heike A. Batzer, Fürstenfeldbruck

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Manches erscheint unendlich weit weg. Die Neunziger zum Beispiel. Ein Jahrzehnt mit Aufbruchsstimmung. Der Kalte Krieg überwunden, Deutschland wiedervereinigt, ewiger Frieden scheint möglich. Und Helmut Kohl ist noch Kanzler, als im Landkreis Fürstenfeldbruck ein junger politischer Novize im Alter von 33 Jahren zum Landrat gewählt wird – als damals jüngster in Bayern. Seither sind fast 30 Jahre vergangen, die Welt hat sich verändert, aber dieser Thomas Karmasin (CSU) hält sich beharrlich – als beinahe dienstältester Landrat in Deutschland.

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