Ein steiler Kiesweg gleich hinter dem ehemaligen Zisterzienserkloster Fürstenfeld schraubt sich hinauf in eine andere Welt. Das Zwitschern von Vögeln ist zu hören. Und an diesem Sommertag bringt der Wind das dichte Blätterdach mit leichtem Rauschen in Wallung. Ansonsten: Stille. Wer die Mühsal auf sich nimmt und den Engelsberg erklimmt, lässt die hektische Betriebsamkeit der pulsierenden Stadt hinter sich und taucht zwischen knorrigen Lärchen, Linden, Buchen, Roteichen und Fichten ein in längst vergangene Zeiten.
SZ-Serie Kraftorte: Die Mariensäule auf dem EngelsbergWo der Chor der Engel lieblich singt
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Auf der Anhöhe gleich hinter der Fürstenfeldbrucker Barockkirche stand einst die Burg eines Grafen. Bevor dieser auf dem Schlachtfeld starb, hatte er der Sage nach eine Vision – die sich bewahrheitete. Die Spurensuche endet an einer Figur der Madonna.
Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck
